<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Naturkork | perduesch.de</title>
	<atom:link href="https://perduesch.de/verschluss/naturkork/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://perduesch.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Mon, 01 Jun 2026 11:39:33 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0.1</generator>

<image>
	<url>https://perduesch.de/wp-content/uploads/cropped-cropped-perduesch-32x32.jpg</url>
	<title>Naturkork | perduesch.de</title>
	<link>https://perduesch.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Felix Walter &#8211; KRAWALTER &#8211; Blanc de Noir Brut Nature 2022</title>
		<link>https://perduesch.de/produkt/felix-walter-krawalter-blanc-de-noir-brut-nature-2022/</link>
					<comments>https://perduesch.de/produkt/felix-walter-krawalter-blanc-de-noir-brut-nature-2022/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Per Edler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 May 2026 10:37:24 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://perduesch.de/?post_type=product&#038;p=28027</guid>

					<description><![CDATA[<strong>Vom Blindflug nach Burgund</strong>
Kennengelernt haben wir Felix Walter in einer geselligen Weinrunde in Geisenheim. Blind eingeschenkt wurde ein Chardonnay, der den Tisch ziemlich schnell Richtung Burgund denken ließ. Nur die Frage des Ortes war dann eigentlich noch zu klären. Druck, Reduktion, Salzigkeit, diese kühle Präzision. Niemand kam auf Bürgstadt. Und dann die eigentliche Überraschung: Das ist eines der ersten eigenen Projekte von Felix Walter alias KRAWALTER. Der Spitzname entstand während seiner Zeit in Weinsberg, weil Felix nie einfach hinnimmt, was man ihm vorsetzt. Zu viele Fragen. Zu viel Interesse an biologischer Weinbergsarbeit. Zu wenig Mainstream. Geprägt von Stationen bei Künstler, Bernhard Huber, Chanterêves, Laherte Frères und Grabenwerkstatt entsteht in Bürgstadt heute eine winzige Produktion, die erstaunlich klar zeigt, wohin die Reise gehen kann.

<strong>Brut Nature!</strong>
Der KRAWALTER Blanc de Noir Brut Nature 2022 entsteht aus Spätburgunder-Trauben vom Bürgstadter Centgrafenberg. Ganztraubenpressung, spontane Vergärung, teils Edelstahl, teils gebrauchtes Holz. Danach spontaner biologischer Säureabbau, elf Monate Vollhefelager und traditionelle Flaschengärung mit langem Hefelager. Degorgiert ohne Dosage und ohne Schwefelzugabe. Gerade einmal rund 900 Flaschen entstehen. Felix sucht hier keinen gefälligen Schaumwein, sondern Spannung, Klarheit und Textur. Der 2022er zeigt dabei etwas mehr Frucht und Schmelz als der kompromisslos karge 2021er, bleibt aber jederzeit fokussiert und präzise. Ein Blanc de Noir mit erstaunlicher Ruhe und bemerkenswerter Eigenständigkeit.

<strong>Kreide, Kern und Zug</strong>
Feine, ruhige Perlage. In der Nase eher frische Brioche, zerstoßene Kreide und getrocknete Kräuter als vordergründige Frucht. Dahinter rote Johannisbeere, Apfelschale und ein Hauch Blutorange. Am Gaumen straff und kristallin, gleichzeitig mit feinem Hefeschmelz unterlegt. Kein Gramm Süße puffert die Struktur ab. Genau daraus zieht der Wein seine Spannung. Die Säure bleibt präzise, das Mundgefühl kreidig und lang. Im Finale wirkt der Schaumwein fast salzig und hallt mit zarter Rauchigkeit und Kalkstein-Mineralität nach.

<strong>Schaumwein für Puristen</strong>
Großartig zu Austern, rohem Saibling oder knusprigen Kartoffeln mit Crème fraîche. Funktioniert aber genauso gut als stiller Solist für lange Abende mit ein paar guten Flaschen auf dem Tisch. Unbedingt nicht zu kalt servieren — 10 bis 12 °C bringen deutlich mehr Tiefe. Jetzt schon faszinierend offen, gewinnt aber über die nächsten Jahre noch weiter an Komplexität.
<p><a href="https://perduesch.de/produkt/felix-walter-krawalter-blanc-de-noir-brut-nature-2022/">Source</a></p>]]></description>
		
					<wfw:commentRss>https://perduesch.de/produkt/felix-walter-krawalter-blanc-de-noir-brut-nature-2022/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Felix Walter &#8211; KRAWALTER &#8211; Spätburgunder 2024</title>
		<link>https://perduesch.de/produkt/felix-walter-krawalter-spaetburgunder-2024/</link>
					<comments>https://perduesch.de/produkt/felix-walter-krawalter-spaetburgunder-2024/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Per Edler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 May 2026 15:12:30 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://perduesch.de/?post_type=product&#038;p=28008</guid>

					<description><![CDATA[<strong>Vom Blindflug nach Bürgstadt
</strong>Kennengelernt haben wir Felix Walter in einer geselligen Weinrunde in Geisenheim. Blind im Glas: Chardonnay. Der Tisch war sich erstaunlich schnell einig — irgendwo Burgund. Diese Mischung aus Reduktion, Salzigkeit und feiner Spannung wirkte alles andere als fränkisch. Und dann kam die eigentliche Überraschung: Das ist einer der ersten eigenen Weine von Felix Walter alias KRAWALTER. Der Name entstand in Weinsberg, weil Felix nie still sitzen blieb. Zu viele Fragen. Zu viel Interesse an biologischer Weinbergsarbeit. Zu wenig Lust auf Mainstream. Geprägt von Stationen bei Künstler, Bernhard Huber, Chanterêves und Grabenwerkstatt entwickelt er heute in Bürgstadt einen kompromisslosen Stil zwischen Franken und Burgund. Winzig in der Menge. Groß in der Aussage.

<strong>Spätburgunder
</strong>Der KRAWALTER Spätburgunder 2024 stammt aus biologisch bewirtschafteten Parzellen am Bürgstadter Berg und im Centgrafenberg. Vergoren wird spontan als Ganztraube im offenen Bottich. Rund zwei Drittel Remontage, ein Drittel Pigeage mit den Füßen. Danach Korbkelter, spontaner biologischer Säureabbau und zwanzig Monate Ausbau im gebrauchten Holzfass. Geschwefelt wird minimal und erst kurz vor der Füllung. Genau diese kompromisslose Arbeitsweise prägt den Stil des Weins. Kein laut fruchtiger Pinot. Vielmehr ein karger, tiefgründiger Spätburgunder mit Zug, Würze und beeindruckender Präzision. Burgund ist hier eher Haltung als Kopie.

<strong>Dunkle Frucht, kühle Spannung
</strong>Im Duft reife schwarze Kirschen, Brombeeren und etwas rote Johannisbeere. Dahinter Tabak, Kräuter, Rauch und ein fast eisenartiger Hauch von Blut. Mit Luft kommen kandierte Nüsse, Bitterschokolade und feine Gewürze dazu. Am Gaumen saftig und engmaschig zugleich. Die Frucht bleibt herb und kühl, das Holz perfekt integriert. Trotz seiner Kraft wirkt der Wein nie schwer. Stattdessen zieht sich eine kreidig-salzige Mineralität durch den gesamten Verlauf. Die Tannine sind fein geschliffen, der Nachhall lang, würzig und vibrierend.

<strong>Pinot für lange Abende
</strong>Großartig zu Entenbrust, geschmortem Wurzelgemüse oder Pilzen aus der Pfanne. Funktioniert aber genauso gut solo an einem langen Abend mit ein paar guten Flaschen auf dem Tisch. Kein schneller Frucht-Pinot, sondern ein Wein mit Ruhe und Entwicklungspotenzial. Jetzt bereits faszinierend offen, gewinnt über die nächsten acht bis zwölf Jahre aber noch deutlich an Tiefe. Ideale Trinktemperatur: 15–16 °C. Eine Karaffe hilft enorm.
<p><a href="https://perduesch.de/produkt/felix-walter-krawalter-spaetburgunder-2024/">Source</a></p>]]></description>
		
					<wfw:commentRss>https://perduesch.de/produkt/felix-walter-krawalter-spaetburgunder-2024/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lapo Berti &#8211; Barolo Fossati 2020 Doppelmagnum</title>
		<link>https://perduesch.de/produkt/lapo-berti-barolo-fossati-2020-doppelmagnum/</link>
					<comments>https://perduesch.de/produkt/lapo-berti-barolo-fossati-2020-doppelmagnum/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Per Edler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 May 2026 14:41:10 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://perduesch.de/?post_type=product&#038;p=27999</guid>

					<description><![CDATA[<strong>Empfehlung aus Serralunga</strong>
Lapo  Berti gehört zu den spannendsten stillen Größen der Langhe. Ein gebürtiger Toskaner, geprägt von Jahren bei Selvapiana, Roberto Voerzio, Nicolas Potel und Stephen Pannell. Burgund, Oregon, Australien, Toskana — bevor er 2012 mit winzigen Rebflächen in La Morra seine eigene Mikroproduktion startet. Heute entstehen dort Baroli, die eher flüstern als schreien. Hand gelesen, spontan vergoren, ungeschönt, unfiltriert und mit minimalem Schwefel ausgebaut. Kaum 1000 Flaschen Fossati produziert Berti im Jahr. Mehr Understatement geht kaum.

<strong>Fossati mit Tiefgang</strong>
Der Barolo Fossati 2020 stammt von bis zu 60 Jahre alten Reben aus der renommierten Lage Fossati in La Morra. Genau diese alten Stöcke verleihen dem Wein seine enorme Tiefe und diese fast salzige Mineralität. Der Ausbau erfolgt für rund 20 bis 24 Monate in gebrauchten Holzfässern, bewusst ohne dominanten Holzeinfluss. Keine Filtration, keine Schönung. Fossati zeigt bei Berti weniger Kraft als Präzision. Die Lage liefert eine erstaunliche Balance aus Struktur und Eleganz. Intensiv, aber nie schwer. Dicht, aber vollkommen klar.

<strong>Kühl, würzig, schwebend</strong>
Transparentes Granatrot mit ziegelroten Reflexen. In der Nase getrocknete Rosenblätter, Hagebutte, schwarzer Tee und kühle Kräuter. Dahinter Lakritz, Orangenschale und feiner Rauch. Mit etwas Luft kommt die typische Fossati-Mineralik zum Vorschein. Am Gaumen unglaublich feinmaschig. Die Tannine wirken seidig und gleichzeitig tief verwurzelt. Kein Gramm Fett. Stattdessen Zug, Frische und ein vibrierender Kern aus roter Frucht und herber Würze. Das Finale bleibt minutenlang präsent und erinnert an Kräuter, Stein und Bitterorange.

<strong>Großer Barolo</strong>
Fantastisch zu Tajarin mit Trüffel, geschmorter Ochsenbacke oder gereiftem Castelmagno. Funktioniert aber genauso gut an einem langen Abend mit wenigen Menschen und guten Gesprächen. Jetzt bereits faszinierend offen, wird sich über die nächsten fünfzehn bis zwanzig Jahre noch deutlich entwickeln. Ideale Trinktemperatur: 16 °C. Unbedingt karaffieren. Und große Gläser verwenden — Fossati braucht Raum. Das ist Finesse pur.
<p><a href="https://perduesch.de/produkt/lapo-berti-barolo-fossati-2020-doppelmagnum/">Source</a></p>]]></description>
		
					<wfw:commentRss>https://perduesch.de/produkt/lapo-berti-barolo-fossati-2020-doppelmagnum/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lapo Berti &#8211; Barolo Fossati 2020</title>
		<link>https://perduesch.de/produkt/lapo-berti-barolo-fossati/</link>
					<comments>https://perduesch.de/produkt/lapo-berti-barolo-fossati/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Per Edler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 May 2026 14:40:14 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://perduesch.de/?post_type=product&#038;p=27998</guid>

					<description><![CDATA[<strong>Empfehlung aus Serralunga</strong>
Lapo  Berti gehört zu den spannendsten stillen Größen der Langhe. Ein gebürtiger Toskaner, geprägt von Jahren bei Selvapiana, Roberto Voerzio, Nicolas Potel und Stephen Pannell. Burgund, Oregon, Australien, Toskana — bevor er 2012 mit winzigen Rebflächen in La Morra seine eigene Mikroproduktion startet. Heute entstehen dort Baroli, die eher flüstern als schreien. Hand gelesen, spontan vergoren, ungeschönt, unfiltriert und mit minimalem Schwefel ausgebaut. Kaum 1000 Flaschen Fossati produziert Berti im Jahr. Mehr Understatement geht kaum.

<strong>Fossati mit Tiefgang</strong>
Der Barolo Fossati 2020 stammt von bis zu 60 Jahre alten Reben aus der renommierten Lage Fossati in La Morra. Genau diese alten Stöcke verleihen dem Wein seine enorme Tiefe und diese fast salzige Mineralität. Der Ausbau erfolgt für rund 20 bis 24 Monate in gebrauchten Holzfässern, bewusst ohne dominanten Holzeinfluss. Keine Filtration, keine Schönung. Fossati zeigt bei Berti weniger Kraft als Präzision. Die Lage liefert eine erstaunliche Balance aus Struktur und Eleganz. Intensiv, aber nie schwer. Dicht, aber vollkommen klar.

<strong>Kühl, würzig, schwebend</strong>
Transparentes Granatrot mit ziegelroten Reflexen. In der Nase getrocknete Rosenblätter, Hagebutte, schwarzer Tee und kühle Kräuter. Dahinter Lakritz, Orangenschale und feiner Rauch. Mit etwas Luft kommt die typische Fossati-Mineralik zum Vorschein. Am Gaumen unglaublich feinmaschig. Die Tannine wirken seidig und gleichzeitig tief verwurzelt. Kein Gramm Fett. Stattdessen Zug, Frische und ein vibrierender Kern aus roter Frucht und herber Würze. Das Finale bleibt minutenlang präsent und erinnert an Kräuter, Stein und Bitterorange.

<strong>Großer Barolo</strong>
Fantastisch zu Tajarin mit Trüffel, geschmorter Ochsenbacke oder gereiftem Castelmagno. Funktioniert aber genauso gut an einem langen Abend mit wenigen Menschen und guten Gesprächen. Jetzt bereits faszinierend offen, wird sich über die nächsten fünfzehn bis zwanzig Jahre noch deutlich entwickeln. Ideale Trinktemperatur: 16 °C. Unbedingt karaffieren. Und große Gläser verwenden — Fossati braucht Raum. Das ist Finesse pur.
<p><a href="https://perduesch.de/produkt/lapo-berti-barolo-fossati/">Source</a></p>]]></description>
		
					<wfw:commentRss>https://perduesch.de/produkt/lapo-berti-barolo-fossati/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lapo Berti &#8211; Barolo Fossati 2020 Magnum</title>
		<link>https://perduesch.de/produkt/lapo-berti-barolo-fossati-2020-magnum/</link>
					<comments>https://perduesch.de/produkt/lapo-berti-barolo-fossati-2020-magnum/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Per Edler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 May 2026 14:39:07 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://perduesch.de/?post_type=product&#038;p=27997</guid>

					<description><![CDATA[<strong>Empfehlung aus Serralunga</strong>
Lapo  Berti gehört zu den spannendsten stillen Größen der Langhe. Ein gebürtiger Toskaner, geprägt von Jahren bei Selvapiana, Roberto Voerzio, Nicolas Potel und Stephen Pannell. Burgund, Oregon, Australien, Toskana — bevor er 2012 mit winzigen Rebflächen in La Morra seine eigene Mikroproduktion startet. Heute entstehen dort Baroli, die eher flüstern als schreien. Hand gelesen, spontan vergoren, ungeschönt, unfiltriert und mit minimalem Schwefel ausgebaut. Kaum 1000 Flaschen Fossati produziert Berti im Jahr. Mehr Understatement geht kaum.

<strong>Fossati mit Tiefgang</strong>
Der Barolo Fossati 2020 stammt von bis zu 60 Jahre alten Reben aus der renommierten Lage Fossati in La Morra. Genau diese alten Stöcke verleihen dem Wein seine enorme Tiefe und diese fast salzige Mineralität. Der Ausbau erfolgt für rund 20 bis 24 Monate in gebrauchten Holzfässern, bewusst ohne dominanten Holzeinfluss. Keine Filtration, keine Schönung. Fossati zeigt bei Berti weniger Kraft als Präzision. Die Lage liefert eine erstaunliche Balance aus Struktur und Eleganz. Intensiv, aber nie schwer. Dicht, aber vollkommen klar.

<strong>Kühl, würzig, schwebend</strong>
Transparentes Granatrot mit ziegelroten Reflexen. In der Nase getrocknete Rosenblätter, Hagebutte, schwarzer Tee und kühle Kräuter. Dahinter Lakritz, Orangenschale und feiner Rauch. Mit etwas Luft kommt die typische Fossati-Mineralik zum Vorschein. Am Gaumen unglaublich feinmaschig. Die Tannine wirken seidig und gleichzeitig tief verwurzelt. Kein Gramm Fett. Stattdessen Zug, Frische und ein vibrierender Kern aus roter Frucht und herber Würze. Das Finale bleibt minutenlang präsent und erinnert an Kräuter, Stein und Bitterorange.

<strong>Großer Barolo</strong>
Fantastisch zu Tajarin mit Trüffel, geschmorter Ochsenbacke oder gereiftem Castelmagno. Funktioniert aber genauso gut an einem langen Abend mit wenigen Menschen und guten Gesprächen. Jetzt bereits faszinierend offen, wird sich über die nächsten fünfzehn bis zwanzig Jahre noch deutlich entwickeln. Ideale Trinktemperatur: 16 °C. Unbedingt karaffieren. Und große Gläser verwenden — Fossati braucht Raum. Das ist Finesse pur.
<p><a href="https://perduesch.de/produkt/lapo-berti-barolo-fossati-2020-magnum/">Source</a></p>]]></description>
		
					<wfw:commentRss>https://perduesch.de/produkt/lapo-berti-barolo-fossati-2020-magnum/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Felix Walther &#8211; Krawalther &#8211; Chardonnay 2023</title>
		<link>https://perduesch.de/produkt/felix-walther-krawalther-chardonnay-2023/</link>
					<comments>https://perduesch.de/produkt/felix-walther-krawalther-chardonnay-2023/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Per Edler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jul 2025 12:06:39 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://perduesch.de/?post_type=product&#038;p=27971</guid>

					<description><![CDATA[<strong>Blind Richtung Burgund
</strong>Kennengelernt haben wir Felix Walter in einer geselligen Weinrunde in Geisenheim. Blind im Glas: Chardonnay. Die Runde war sich erstaunlich schnell einig. Irgendwo Burgund. Diese Mischung aus Reduktion, Salzigkeit und feiner Spannung wirkte komplett unaufgeregt und gleichzeitig unglaublich präzise. Und dann kam der eigentliche Moment des Staunens: Das ist einer der ersten eigenen Weine von Felix Walter alias KRAWALTER. Deutschland statt Frankreich. Bürgstadt statt Côte d’Or. Entstanden aus wenigen gebrauchten Barriques und einer ziemlich kompromisslosen Idee davon, wie Chardonnay schmecken soll. Felix lernte bei Künstler, Bernhard Huber und später bei Chanterêves im Burgund. Genau dort entwickelte sich diese burgundische Haltung, die heute seine Handschrift prägt: wenig Eingriff, viel Herkunft und keinerlei Lust auf gefälligen Mainstream.

<strong>Chardonnay mit Haltung
</strong>Der Chardonnay 2023 stammt aus der Bürgstadter Lage „Im Stübchen“ im Centgrafenberg und ist mit einem burgundischen Chardonnay-Klon bepflanzt. Die Trauben werden selektiv von Hand gelesen, vorsichtig mit den Füßen angequetscht und anschließend langsam in der Korbpresse abgepresst. Vergoren wird spontan und trüb im gebrauchten Holzfass. Danach folgt spontaner biologischer Säureabbau, Ausbau auf der Vollhefe und minimale Schwefelgabe erst kurz vor der Füllung. Filtration? Fehlanzeige. Der 2023er zeigt bereits eindrucksvoll, wohin die Reise bei KRAWALTER geht: weg von lautem Holz und schneller Frucht, hin zu Präzision, Spannung und mineralischer Tiefe. Eher Jura als Übersee. Eher Chanterêves als Chardonnay-Klischee.

<strong>Kreide, Salz, Spannung
</strong>Die Nase wirkt kühl und feingliedrig. Amalfi-Zitrone, Zitruszeste und weißer Pfirsich treffen auf Kräuter, Rauch und eine feine reduktive Spannung. Dahinter zerstoßene Kreide, Pfeffer und ein Hauch Salzzitrone. Kein vordergründiger Frucht-Chardonnay, sondern ein Wein mit Zug und Struktur. Am Gaumen dicht und gleichzeitig vibrierend frisch. Das Holz bleibt vollkommen integriert und liefert eher Textur als Aroma. Die Säure wirkt präzise und geradlinig, während der lange Nachhall salzig, kräutrig und kalkig ausklingt. Weniger KRAWALL als gedacht. Dafür umso mehr Ruhe, Tiefe und Ernsthaftigkeit.

<strong>Chardonnay für große Gläser
</strong>Unbedingt mit Luft trinken. Dieser Chardonnay öffnet sich langsam und gewinnt mit jeder Minute an Spannung und Tiefe. Großartig zu Steinbutt, Geflügel mit heller Jus oder gereiftem Comté. Funktioniert aber genauso gut solo an langen Abenden mit Menschen, die gerne über Wein diskutieren. Ideale Trinktemperatur: 11–12 °C. Großes Burgunderglas empfohlen. Jetzt schon faszinierend offen, mit Potenzial für viele weitere Jahre Kellerreife.
<p><a href="https://perduesch.de/produkt/felix-walther-krawalther-chardonnay-2023/">Source</a></p>]]></description>
		
					<wfw:commentRss>https://perduesch.de/produkt/felix-walther-krawalther-chardonnay-2023/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Weingut Lapo Berti &#8211; Barolo La Morra 2020</title>
		<link>https://perduesch.de/produkt/weingut-lapo-berti-barolo-la-morra/</link>
					<comments>https://perduesch.de/produkt/weingut-lapo-berti-barolo-la-morra/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Per Edler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 May 2025 11:38:39 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://perduesch.de/?post_type=product&#038;p=27898</guid>

					<description><![CDATA[<strong>Empfehlung aus Serralunga</strong>
Manchmal braucht es keine große Weinliste. Nur einen guten Wirt. In der Centro Storico von Serralunga d'Alba fiel irgendwann der Name Lapo Berti — und der Abend nahm eine ziemlich gute Wendung. Berti gehört zu diesen stillen Winzern, die lieber arbeiten als reden. Geboren in der Romagna, geprägt von Stationen bei Selvapiana, Roberto Voerzio, Nicolas Potel und Stephen Pannell, sammelt er fast zwei Jahrzehnte Erfahrungen zwischen Toskana, Burgund, Australien und Oregon. 2012 beginnt er schließlich seine eigene Mikroproduktion in La Morra. Keine großen Mengen. Nur knapp zwei Hektar Reben, spontane Vergärung, gebrauchte Fässer, keine Schönung, keine Filtration und ein kompromissloser Fokus auf Eleganz und Herkunft.

<strong>La Morra ohne Make-up</strong>
Der Barolo La Morra 2020 zeigt ziemlich genau, warum über Lapo Berti inzwischen immer häufiger gesprochen wird. Die Trauben stammen überwiegend aus Fossati und Bricco Rocca — zwei Lagen, die für Duftigkeit, Feinheit und diese typische schwebende La-Morra-Art stehen. Handlese, komplette Entrappung, spontane Gärung und rund zwei Jahre Ausbau in gebrauchten französischen Barriques. Keine Filtration. Keine Schönung. Gerade einmal rund 2000 Flaschen entstehen. Der Jahrgang 2020 verbindet die klassische Nebbiolo-Struktur mit erstaunlicher Offenheit. Kein Muskel-Barolo. Vielmehr ein Wein mit Spannung, Klarheit und dieser burgundischen Feinzeichnung, die Berti über die Jahre perfektioniert hat.

<strong>Fein, kühl und tief</strong>
Helles Granatrot mit transparentem Kern. Die Nase erinnert eher an getrocknete Rosenblätter, Schwarztee und zerstoßene Kräuter als an massive Frucht. Dazu Sauerkirsche, Orangenzeste und ein kühler mineralischer Zug. Am Gaumen unglaublich präzise. Die Tannine wirken seidig und gleichzeitig engmaschig. Nichts Lautes, nichts Überreifes. Stattdessen zieht sich der Wein mit salziger Frische und feiner Bitterkeit lange über den Gaumen. Das Finale bleibt floral, würzig und fast schwerelos.

<strong>Piemont auf dem Teller</strong>
Ein Barolo für lange Abende und gutes Essen. Großartig zu Tajarin mit Ragù, geschmortem Kalb oder Steinpilzen aus der Pfanne. Funktioniert aber genauso gut mit gereiftem Comté oder einfach einem ruhigen Abend zu zweit. Jetzt bereits faszinierend offen, gewinnt aber mühelos über die nächsten zehn bis fünfzehn Jahre weiter an Tiefe. Ideal bei 16 °C aus großen Gläsern. Eine Stunde Karaffe schadet nicht.
<p><a href="https://perduesch.de/produkt/weingut-lapo-berti-barolo-la-morra/">Source</a></p>]]></description>
		
					<wfw:commentRss>https://perduesch.de/produkt/weingut-lapo-berti-barolo-la-morra/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Weingut Lapo Berti &#8211; Dogliani 2023</title>
		<link>https://perduesch.de/produkt/weingut-lapo-berti-dogliani-2023/</link>
					<comments>https://perduesch.de/produkt/weingut-lapo-berti-dogliani-2023/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Per Edler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 May 2025 11:37:02 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://perduesch.de/?post_type=product&#038;p=27897</guid>

					<description><![CDATA[<strong>Empfehlung aus Serralunga</strong>
In der Centro Storico von Serralunga d'Alba fiel irgendwann der Name Lapo Berti. Eine ganz bewusst ausgesprochene Empfehlung vom Wirt. Bei der beeindruckenden Weinkarte haben wir dort große Ohren bekommen. Genau die Sorte Tipp, die man später nicht mehr vergisst. Seine Weine erzählen von Umwegen, Erfahrungen und einem langen Lernprozess. Romagna, Chianti, Burgund, Australien – immer auf der Suche nach dem richtigen Verständnis für große Weine. Irgendwann landet er in der Langhe, arbeitet bei Roberto Voerzio und Enzo Boglietti und startet 2012 mit gerade einmal 800 Flaschen seine eigene Mikroproduktion. Heute entstehen in La Morra ehrliche, handwerkliche Weine mit minimalem Eingriff und maximalem Gefühl für Herkunft.

<strong>Echter Dolcetto
</strong>Der Dogliani 2023 ist Bertis klare Antwort auf die Frage, wie Dolcetto eigentlich schmecken soll. Kein weichgespülter „Pseudo-Merlot“, wie er selbst sagt, sondern ein Wein mit Charakter, Würze und Kante. Die Trauben stammen aus zwei alten Parzellen in San Giorgio und San Luigi in Dogliani. Rund drei Wochen Maischestandzeit, spontane Vergärung, viel Handarbeit am Tresterhut. Ausbau im Edelstahl, ungeschönt und unfiltriert abgefüllt. Die kalkhaltigen Mergel- und Tonböden bringen genau diese Mischung aus dunkler Frucht, Kräutern und herber Spannung, die großen Dolcetto so faszinierend macht. Kein gefälliger marmeladiger Fruchtwein. Sondern Langhe pur.

<strong>Würze statt Fruchtkorb
</strong>Dunkles Rubinrot mit violettem Einschlag. In der Nase eher Waldboden, getrocknete Kräuter und schwarzer Tee als plakative Primärfrucht. Dazu Sauerkirsche, etwas Lakritz und ein Hauch Bittermandel. Am Gaumen saftig, aber erstaunlich fein gebaut. Die Tannine bleiben präsent und körnig, ohne Härte zu entwickeln. Gerade diese angenehm herbe Art macht den Wein so animierend. Das Finale wirkt kühl, würzig und angenehm bitter – genau so, wie Dolcetto sein sollte.

<strong>Küche von Langhe bis Kuddewörde
</strong>Perfekt zu Tajarin mit Salbeibutter, Salsiccia vom Grill oder Auberginen aus dem Ofen mit viel Kräutern und Olivenöl. Funktioniert genauso gut leicht gekühlt an langen Abenden mit Freunden wie zu rustikaler piemonteser Küche. Trinkreif sofort, gewinnt aber über die nächsten drei bis fünf Jahre noch an Ruhe und Tiefe. Am besten bei 15–16 °C servieren. Karaffieren? Muss nicht. Ein großes Glas reicht völlig.
<p><a href="https://perduesch.de/produkt/weingut-lapo-berti-dogliani-2023/">Source</a></p>]]></description>
		
					<wfw:commentRss>https://perduesch.de/produkt/weingut-lapo-berti-dogliani-2023/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Weingut Lichtenberger &#038; Gonzalez &#8211; Leithaberg Weiss 2023</title>
		<link>https://perduesch.de/produkt/weingut-lichtenberger-gonzalez-leithaberg-weiss-2023/</link>
					<comments>https://perduesch.de/produkt/weingut-lichtenberger-gonzalez-leithaberg-weiss-2023/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Per Edler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 May 2025 11:34:34 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://perduesch.de/?post_type=product&#038;p=27896</guid>

					<description><![CDATA[<strong>Eine seltene Stimme vom Leithaberg
</strong>Als Adriana González und Martin Lichtenberger 2009 ihre ersten 300 Flaschen füllten, war die Richtung bereits klar. Keine lauten Weine. Keine Abkürzungen. Stattdessen Geduld, Vertrauen und der feste Glaube daran, dass große Weine im Weinberg entstehen. Rund um Breitenbrunn am Leithaberg fanden sie dafür ideale Voraussetzungen. Muschelkalk, Schiefer und das besondere Kleinklima zwischen Leithagebirge und Neusiedler See prägen die Weinberge bis heute. Die Bewirtschaftung erfolgt naturnah, die Eingriffe im Keller bleiben minimal. Der Jahrgang 2023 erinnert mich dabei besonders an viele Stunden zwischen den Rebzeilen. Die Lese durfte ich damals begleiten und erleben, wie viel Handarbeit, Präzision und Hingabe in jedem einzelnen Wein steckt. Viel Schweiß, lange Tage und unzählige Entscheidungen im Weinberg bilden die Grundlage für Weine wie diesen. Viel wichtiger als Zertifikate ist Adriana und Martin die Frage, ob ein Wein seine Herkunft unverfälscht widerspiegelt. Der Leithaberg Weiß steht beispielhaft für diesen Ansatz.

<strong>Neuburger mit Charakter
</strong>Ein Wein wie ein stiller Geheimtipp. Der Leithaberg Weiß wird reinsortig aus Neuburger erzeugt, einer autochthonen österreichischen Rebsorte, die zunehmend aus den Weinbergen verschwindet. Umso schöner, dass sie hier eine derart überzeugende Bühne erhält. Die Trauben wachsen auf Kalksteinböden und verbringen vor dem Pressen eine Nacht auf der Maische. Danach folgt ein behutsamer Ausbau, der Herkunft und Rebsorte in den Mittelpunkt stellt. Der Jahrgang 2023 zeigt eindrucksvoll, warum Neuburger einst zu den großen Weißweinsorten Österreichs zählte. Kraftvoll und cremig, gleichzeitig präzise und voller Spannung. Ein Wein, der Bekanntes hinter sich lässt und seinen ganz eigenen Weg geht.

<strong>Stein, Kräuter und frische Luft
</strong>Schon die Nase zieht einen tief hinein. Feuchter Kalkstein, Asphalt nach einem Sommerregen und eine feine rauchige Note prägen den ersten Eindruck. Dahinter öffnen sich grüner Apfel, Melone, Zitronenmelisse und wilde Wiesenkräuter. Am Gaumen wirkt der Wein dicht und saftig zugleich. Weißer Pfirsich, cremige Birne und helle Nüsse treffen auf eine lebendige Zitrusfrische. Die Mineralität erinnert an zerstoßene Kieselsteine und zieht sich wie ein roter Faden durch den Wein. Trotz seiner Substanz bleibt er stets frisch und animierend. Das lange Finale verbindet Rauch, Kräuter und Kalk zu einem eindrucksvollen Nachhall voller Energie.

<strong>Für Entdecker und Wiederholungstäter
</strong>Dieser Neuburger passt hervorragend zu gebratenem Zander, Kalbsrücken oder Kürbis aus dem Ofen mit gerösteten Haselnüssen. Ebenso spannend zeigt er sich zu gereiftem Bergkäse oder einfach als Solist im großen Glas. Serviert bei 10 bis 12 °C entfaltet er seine ganze Vielschichtigkeit. Etwas Luft tut ihm gut. Bereits heute beeindruckend offen, besitzt er dennoch Potenzial für viele Jahre weiterer Entwicklung. Ein Wein für neugierige Genießer – saftig, cremig und eigenständig. Und genau deshalb so faszinierend.
<p><a href="https://perduesch.de/produkt/weingut-lichtenberger-gonzalez-leithaberg-weiss-2023/">Source</a></p>]]></description>
		
					<wfw:commentRss>https://perduesch.de/produkt/weingut-lichtenberger-gonzalez-leithaberg-weiss-2023/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Weingut Lichtenberger &#038; Gonzalez &#8211; Grüner Veltliner Edelbrunn (ehemalig Edelgraben) 2022</title>
		<link>https://perduesch.de/produkt/weingut-lichtenberger-gonzalez-gruener-veltliner-edelbrunn/</link>
					<comments>https://perduesch.de/produkt/weingut-lichtenberger-gonzalez-gruener-veltliner-edelbrunn/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Per Edler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 May 2025 11:11:31 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://perduesch.de/?post_type=product&#038;p=27892</guid>

					<description><![CDATA[<strong>Zwischen Schiefer und See
</strong>Kennengelernt habe ich Lichtenberger González im Jahr 2022. Ein Jahr später durfte ich dort meine erste Weinlese begleiten. Schnell wird klar, dass bei Adriana und Martin vieles anders gedacht wird. Kein lauter Naturwein-Kult. Kein kalkulierter Freak-Faktor. Sondern ein sehr ruhiger, fast demütiger Zugang zum Wein. 2009 entstehen die ersten 300 Flaschen im Familienweingut von Martins Eltern in Breitenbrunn. Von Beginn an steht fest: minimale Eingriffe, autochthone Rebsorten und maximale Transparenz der Herkunft. Die Weinberge rund um den Neusiedler See sind geprägt von kargem Muschelkalk, Schiefer und kalkreichen Mischböden. Genau diese Böden und das besondere Kleinklima am westlichen Seeufer geben den Weinen ihre salzige Spannung und stille Tiefe.

<strong>Grüner Veltliner ohne Klischees
</strong>Der Edel Brunn Grüner Veltliner 2022 hat mit lautem, pfeffrigem Veltliner-Klischee wenig zu tun. Die Trauben stammen von kargen Kalkschieferböden rund um Breitenbrunn und werden bewusst minimalistisch vinifiziert. Kurze Maischestandzeit, spontane Vergärung im Fass, langes Hefelager und Füllung weitgehend ohne Filtration. Insgesamt entstehen nur rund 1000 Flaschen. Der Wein lebt weniger von Primärfrucht als von Textur, Kräuterwürze und dieser leicht wilden, aber unglaublich präzisen Natural-Wine-Aromatik. Gerade das macht ihn so eigenständig. Kein stilisierter Orange Wine. Kein klassischer Veltliner. Sondern irgendwo dazwischen — und genau deshalb so spannend.

<strong>Fenchel, Salz und Spannung
</strong>Die Nase erinnert an Fenchelgrün, Kresse und gelben Apfel. Mit etwas Luft wird der Wein weicher und öffnet sich langsam Richtung Zitronenmelisse, weißem Pfeffer und leicht exotischen Nuancen von Papaya und Physalis. Am Gaumen verbindet sich cremige Hefetextur mit straffer Frische und feiner Phenolik. Nichts wirkt laut oder übertrieben. Stattdessen zieht sich eine salzige Mineralität durch den gesamten Wein. Das Finale bleibt kräutrig, leicht rauchig und vibrierend frisch. Ein Veltliner mit Ecken, aber gleichzeitig erstaunlicher Balance.

<strong>Für neugierige Gläser
</strong>Großartig zu geräucherter Forelle, gebratenem Fenchel oder einfach frischem Sauerteigbrot mit gesalzener Butter. Funktioniert genauso gut solo an langen Abenden mit Menschen, die gerne über Wein diskutieren. Unbedingt nicht zu kalt trinken — bei 11 bis 12 °C zeigt der Wein deutlich mehr Tiefe und Textur. Kein unkomplizierter Everybody’s Darling, sondern ein Wein für neugierige Gaumen. Und genau darin liegt seine Stärke.
<p><a href="https://perduesch.de/produkt/weingut-lichtenberger-gonzalez-gruener-veltliner-edelbrunn/">Source</a></p>]]></description>
		
					<wfw:commentRss>https://perduesch.de/produkt/weingut-lichtenberger-gonzalez-gruener-veltliner-edelbrunn/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
