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	<title>Rotwein | perduesch.de</title>
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	<title>Rotwein | perduesch.de</title>
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		<title>Weingut Josef Walter &#8211; Spätburgunder Bürgstädter Berg 2021</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Per Edler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 May 2026 18:50:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<strong>Zwischen Main und Buntsandstein</strong>
Im Herzen von Bürgstadt bewirtschaftet die Familie Walter seit Generationen ihre Weinberge. Heute prägt Christoph Walter den Stil des Weinguts mit ruhiger Hand und einem klaren Fokus auf burgundische Rebsorten. Gleichzeitig bringt Sohn Felix neue Impulse ein. Nach Stationen in Burgund, Australien und deutschen Spitzenbetrieben erweitert er den Horizont des Familienweinguts und ergänzt Tradition durch frische Ideen. Die Weinberge liegen im geschützten Talkessel des Mains, eingerahmt von Odenwald und Spessart. Hier entsteht ein warmes Mikroklima, das den Reben ideale Bedingungen bietet. Der Bürgstadter Berg zählt zu den spannendsten Herkünften Frankens. Die eisenhaltigen Buntsandsteinböden speichern Wärme und verleihen besonders dem Spätburgunder Ausdruck, Finesse und Tiefe.

<strong>Die Kraft des Bürgstadter Bergs</strong>
Der Bürgstädter Berg 2021 stammt aus einer der markantesten Lagen Frankens. Die Reben wurzeln tief im roten Buntsandstein, der seit Millionen Jahren das Landschaftsbild prägt. Der Jahrgang verbindet die Konzentration eines warmen Standorts mit der Präzision einer langen Vegetationsperiode. Christoph Walter setzt auf eine burgundische Handschrift: feine Extraktion, Geduld im Keller und ein Ausbau, der Struktur vor Lautstärke stellt. Das Ergebnis ist kein Wein der schnellen Wirkung. Er baut Spannung auf, gewinnt mit Luft und zeigt Schicht für Schicht mehr von seiner Herkunft. Ein Spätburgunder mit einer bemerkenswerter Ruhe.

<strong>Dunkle Frucht und feiner Druck</strong>
Aus dem Glas steigen Aromen von Brombeeren, Waldkirschen und dunklen Beeren auf. Dahinter folgen Anklänge von Waldboden, gerösteten Gewürzen, etwas Brotrinde und feinem Rauch. Am Gaumen wirkt der Wein dicht und saftig, getragen von reifen Tanninen und einer kraftvollen, aber kontrollierten Struktur. Die Frucht bleibt herb und präzise, während die würzigen und erdigen Noten immer mehr Raum einnehmen. Trotz seiner Substanz bewahrt er Eleganz und Zug. Im Nachhall zeigt er Länge, Tiefe und den warmen Charakter des roten Buntsandsteins.

<strong>Für große Gläser</strong>
Dieser Spätburgunder begleitet geschmorte Kalbsbäckchen ebenso souverän wie gebratene Kräuterseitlinge mit Haselnuss und Thymian. Er passt zu langen Abenden am Tisch, wenn die Gespräche wichtiger werden als die Uhrzeit. Serviert bei 16–18 °C zeigt er seine ganze Präzision. Eine Stunde in der Karaffe tut ihm gut. Das optimale Trinkfenster beginnt jetzt und reicht problemlos bis 2035. Wer Geduld mitbringt, wird mit zusätzlicher Komplexität belohnt.
<p><a href="https://perduesch.de/produkt/weingut-josef-walter-2021-spaetburgunder-buergstaedter-berg/">Source</a></p>]]></description>
		
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		<title>Felix Walter &#8211; KRAWALTER &#8211; Spätburgunder 2024</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Per Edler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 May 2026 15:12:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<strong>Vom Blindflug nach Bürgstadt
</strong>Kennengelernt haben wir Felix Walter in einer geselligen Weinrunde in Geisenheim. Blind im Glas: Chardonnay. Der Tisch war sich erstaunlich schnell einig — irgendwo Burgund. Diese Mischung aus Reduktion, Salzigkeit und feiner Spannung wirkte alles andere als fränkisch. Und dann kam die eigentliche Überraschung: Das ist einer der ersten eigenen Weine von Felix Walter alias KRAWALTER. Der Name entstand in Weinsberg, weil Felix nie still sitzen blieb. Zu viele Fragen. Zu viel Interesse an biologischer Weinbergsarbeit. Zu wenig Lust auf Mainstream. Geprägt von Stationen bei Künstler, Bernhard Huber, Chanterêves und Grabenwerkstatt entwickelt er heute in Bürgstadt einen kompromisslosen Stil zwischen Franken und Burgund. Winzig in der Menge. Groß in der Aussage.

<strong>Spätburgunder
</strong>Der KRAWALTER Spätburgunder 2024 stammt aus biologisch bewirtschafteten Parzellen am Bürgstadter Berg und im Centgrafenberg. Vergoren wird spontan als Ganztraube im offenen Bottich. Rund zwei Drittel Remontage, ein Drittel Pigeage mit den Füßen. Danach Korbkelter, spontaner biologischer Säureabbau und zwanzig Monate Ausbau im gebrauchten Holzfass. Geschwefelt wird minimal und erst kurz vor der Füllung. Genau diese kompromisslose Arbeitsweise prägt den Stil des Weins. Kein laut fruchtiger Pinot. Vielmehr ein karger, tiefgründiger Spätburgunder mit Zug, Würze und beeindruckender Präzision. Burgund ist hier eher Haltung als Kopie.

<strong>Dunkle Frucht, kühle Spannung
</strong>Im Duft reife schwarze Kirschen, Brombeeren und etwas rote Johannisbeere. Dahinter Tabak, Kräuter, Rauch und ein fast eisenartiger Hauch von Blut. Mit Luft kommen kandierte Nüsse, Bitterschokolade und feine Gewürze dazu. Am Gaumen saftig und engmaschig zugleich. Die Frucht bleibt herb und kühl, das Holz perfekt integriert. Trotz seiner Kraft wirkt der Wein nie schwer. Stattdessen zieht sich eine kreidig-salzige Mineralität durch den gesamten Verlauf. Die Tannine sind fein geschliffen, der Nachhall lang, würzig und vibrierend.

<strong>Pinot für lange Abende
</strong>Großartig zu Entenbrust, geschmortem Wurzelgemüse oder Pilzen aus der Pfanne. Funktioniert aber genauso gut solo an einem langen Abend mit ein paar guten Flaschen auf dem Tisch. Kein schneller Frucht-Pinot, sondern ein Wein mit Ruhe und Entwicklungspotenzial. Jetzt bereits faszinierend offen, gewinnt über die nächsten acht bis zwölf Jahre aber noch deutlich an Tiefe. Ideale Trinktemperatur: 15–16 °C. Eine Karaffe hilft enorm.
<p><a href="https://perduesch.de/produkt/felix-walter-krawalter-spaetburgunder-2024/">Source</a></p>]]></description>
		
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		<title>Lapo Berti &#8211; Barolo Fossati 2020 Doppelmagnum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Per Edler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 May 2026 14:41:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<strong>Empfehlung aus Serralunga</strong>
Lapo  Berti gehört zu den spannendsten stillen Größen der Langhe. Ein gebürtiger Toskaner, geprägt von Jahren bei Selvapiana, Roberto Voerzio, Nicolas Potel und Stephen Pannell. Burgund, Oregon, Australien, Toskana — bevor er 2012 mit winzigen Rebflächen in La Morra seine eigene Mikroproduktion startet. Heute entstehen dort Baroli, die eher flüstern als schreien. Hand gelesen, spontan vergoren, ungeschönt, unfiltriert und mit minimalem Schwefel ausgebaut. Kaum 1000 Flaschen Fossati produziert Berti im Jahr. Mehr Understatement geht kaum.

<strong>Fossati mit Tiefgang</strong>
Der Barolo Fossati 2020 stammt von bis zu 60 Jahre alten Reben aus der renommierten Lage Fossati in La Morra. Genau diese alten Stöcke verleihen dem Wein seine enorme Tiefe und diese fast salzige Mineralität. Der Ausbau erfolgt für rund 20 bis 24 Monate in gebrauchten Holzfässern, bewusst ohne dominanten Holzeinfluss. Keine Filtration, keine Schönung. Fossati zeigt bei Berti weniger Kraft als Präzision. Die Lage liefert eine erstaunliche Balance aus Struktur und Eleganz. Intensiv, aber nie schwer. Dicht, aber vollkommen klar.

<strong>Kühl, würzig, schwebend</strong>
Transparentes Granatrot mit ziegelroten Reflexen. In der Nase getrocknete Rosenblätter, Hagebutte, schwarzer Tee und kühle Kräuter. Dahinter Lakritz, Orangenschale und feiner Rauch. Mit etwas Luft kommt die typische Fossati-Mineralik zum Vorschein. Am Gaumen unglaublich feinmaschig. Die Tannine wirken seidig und gleichzeitig tief verwurzelt. Kein Gramm Fett. Stattdessen Zug, Frische und ein vibrierender Kern aus roter Frucht und herber Würze. Das Finale bleibt minutenlang präsent und erinnert an Kräuter, Stein und Bitterorange.

<strong>Großer Barolo</strong>
Fantastisch zu Tajarin mit Trüffel, geschmorter Ochsenbacke oder gereiftem Castelmagno. Funktioniert aber genauso gut an einem langen Abend mit wenigen Menschen und guten Gesprächen. Jetzt bereits faszinierend offen, wird sich über die nächsten fünfzehn bis zwanzig Jahre noch deutlich entwickeln. Ideale Trinktemperatur: 16 °C. Unbedingt karaffieren. Und große Gläser verwenden — Fossati braucht Raum. Das ist Finesse pur.
<p><a href="https://perduesch.de/produkt/lapo-berti-barolo-fossati-2020-doppelmagnum/">Source</a></p>]]></description>
		
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		<title>Lapo Berti &#8211; Barolo Fossati 2020</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Per Edler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 May 2026 14:40:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<strong>Empfehlung aus Serralunga</strong>
Lapo  Berti gehört zu den spannendsten stillen Größen der Langhe. Ein gebürtiger Toskaner, geprägt von Jahren bei Selvapiana, Roberto Voerzio, Nicolas Potel und Stephen Pannell. Burgund, Oregon, Australien, Toskana — bevor er 2012 mit winzigen Rebflächen in La Morra seine eigene Mikroproduktion startet. Heute entstehen dort Baroli, die eher flüstern als schreien. Hand gelesen, spontan vergoren, ungeschönt, unfiltriert und mit minimalem Schwefel ausgebaut. Kaum 1000 Flaschen Fossati produziert Berti im Jahr. Mehr Understatement geht kaum.

<strong>Fossati mit Tiefgang</strong>
Der Barolo Fossati 2020 stammt von bis zu 60 Jahre alten Reben aus der renommierten Lage Fossati in La Morra. Genau diese alten Stöcke verleihen dem Wein seine enorme Tiefe und diese fast salzige Mineralität. Der Ausbau erfolgt für rund 20 bis 24 Monate in gebrauchten Holzfässern, bewusst ohne dominanten Holzeinfluss. Keine Filtration, keine Schönung. Fossati zeigt bei Berti weniger Kraft als Präzision. Die Lage liefert eine erstaunliche Balance aus Struktur und Eleganz. Intensiv, aber nie schwer. Dicht, aber vollkommen klar.

<strong>Kühl, würzig, schwebend</strong>
Transparentes Granatrot mit ziegelroten Reflexen. In der Nase getrocknete Rosenblätter, Hagebutte, schwarzer Tee und kühle Kräuter. Dahinter Lakritz, Orangenschale und feiner Rauch. Mit etwas Luft kommt die typische Fossati-Mineralik zum Vorschein. Am Gaumen unglaublich feinmaschig. Die Tannine wirken seidig und gleichzeitig tief verwurzelt. Kein Gramm Fett. Stattdessen Zug, Frische und ein vibrierender Kern aus roter Frucht und herber Würze. Das Finale bleibt minutenlang präsent und erinnert an Kräuter, Stein und Bitterorange.

<strong>Großer Barolo</strong>
Fantastisch zu Tajarin mit Trüffel, geschmorter Ochsenbacke oder gereiftem Castelmagno. Funktioniert aber genauso gut an einem langen Abend mit wenigen Menschen und guten Gesprächen. Jetzt bereits faszinierend offen, wird sich über die nächsten fünfzehn bis zwanzig Jahre noch deutlich entwickeln. Ideale Trinktemperatur: 16 °C. Unbedingt karaffieren. Und große Gläser verwenden — Fossati braucht Raum. Das ist Finesse pur.
<p><a href="https://perduesch.de/produkt/lapo-berti-barolo-fossati/">Source</a></p>]]></description>
		
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		<title>Lapo Berti &#8211; Barolo Fossati 2020 Magnum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Per Edler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 May 2026 14:39:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<strong>Empfehlung aus Serralunga</strong>
Lapo  Berti gehört zu den spannendsten stillen Größen der Langhe. Ein gebürtiger Toskaner, geprägt von Jahren bei Selvapiana, Roberto Voerzio, Nicolas Potel und Stephen Pannell. Burgund, Oregon, Australien, Toskana — bevor er 2012 mit winzigen Rebflächen in La Morra seine eigene Mikroproduktion startet. Heute entstehen dort Baroli, die eher flüstern als schreien. Hand gelesen, spontan vergoren, ungeschönt, unfiltriert und mit minimalem Schwefel ausgebaut. Kaum 1000 Flaschen Fossati produziert Berti im Jahr. Mehr Understatement geht kaum.

<strong>Fossati mit Tiefgang</strong>
Der Barolo Fossati 2020 stammt von bis zu 60 Jahre alten Reben aus der renommierten Lage Fossati in La Morra. Genau diese alten Stöcke verleihen dem Wein seine enorme Tiefe und diese fast salzige Mineralität. Der Ausbau erfolgt für rund 20 bis 24 Monate in gebrauchten Holzfässern, bewusst ohne dominanten Holzeinfluss. Keine Filtration, keine Schönung. Fossati zeigt bei Berti weniger Kraft als Präzision. Die Lage liefert eine erstaunliche Balance aus Struktur und Eleganz. Intensiv, aber nie schwer. Dicht, aber vollkommen klar.

<strong>Kühl, würzig, schwebend</strong>
Transparentes Granatrot mit ziegelroten Reflexen. In der Nase getrocknete Rosenblätter, Hagebutte, schwarzer Tee und kühle Kräuter. Dahinter Lakritz, Orangenschale und feiner Rauch. Mit etwas Luft kommt die typische Fossati-Mineralik zum Vorschein. Am Gaumen unglaublich feinmaschig. Die Tannine wirken seidig und gleichzeitig tief verwurzelt. Kein Gramm Fett. Stattdessen Zug, Frische und ein vibrierender Kern aus roter Frucht und herber Würze. Das Finale bleibt minutenlang präsent und erinnert an Kräuter, Stein und Bitterorange.

<strong>Großer Barolo</strong>
Fantastisch zu Tajarin mit Trüffel, geschmorter Ochsenbacke oder gereiftem Castelmagno. Funktioniert aber genauso gut an einem langen Abend mit wenigen Menschen und guten Gesprächen. Jetzt bereits faszinierend offen, wird sich über die nächsten fünfzehn bis zwanzig Jahre noch deutlich entwickeln. Ideale Trinktemperatur: 16 °C. Unbedingt karaffieren. Und große Gläser verwenden — Fossati braucht Raum. Das ist Finesse pur.
<p><a href="https://perduesch.de/produkt/lapo-berti-barolo-fossati-2020-magnum/">Source</a></p>]]></description>
		
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		<title>Weingut Josef Walter &#8211; 2020 Spätburgunder &#8222;J&#8220; Centgrafenberg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Per Edler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Jun 2025 13:47:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<strong>Churfränkische Burgunderkunst</strong>
Im idyllischen Ortskern von Bürgstadt liegt das Weingut Josef Walter. Seit Generationen steht die Familie für charakterstarke Burgunderweine aus Churfranken. Heute lenkt Christoph Walter die Geschicke des Betriebs mit großer Präzision und klarem Qualitätsanspruch. Gleichzeitig bringt Sohn Felix internationale Erfahrung aus Burgund, Australien und renommierten deutschen Weingütern ein. Gemeinsam verbinden sie Tradition und Aufbruch. Ihre Heimat könnte kaum besser für große Spätburgunder geeignet sein. Im geschützten Talkessel von Miltenberg treffen warme Luftströme auf die steilen Südhänge des Centgrafenbergs. Odenwald und Spessart bilden ein natürliches Schutzschild. Die eisenhaltigen Buntsandsteinböden speichern Wärme und verleihen den Weinen Tiefe, Würze und eine unverwechselbare Herkunft. Seit Jahrhunderten wird hier Rotwein kultiviert. Schon lange bevor Franken vor allem für Silvaner bekannt wurde.

<strong>Das Herz des Centgrafenbergs</strong>
Ein Spätburgunder mit Herkunft, Haltung und beeindruckender Präzision. Der „J“ stammt aus der vom VDP prämiertenGroßen Lage Centgrafenberg, einer der renommiertesten Rotweinlagen Frankens. Die nach Süden ausgerichteten Hänge zwischen 160 und 250 Metern Höhe bieten ideale Bedingungen für Burgunder. Der rote Buntsandstein prägt den Charakter des Weins vom ersten bis zum letzten Schluck. Der Jahrgang 2020 verbindet Kraft und Eleganz auf bemerkenswerte Weise. Reife Frucht trifft auf feine Würze, Struktur auf Finesse. Trotz seiner Dichte bleibt der Wein geschliffen und präzise. Ein Spätburgunder, der die Handschrift der Lage klar erkennen lässt und gleichzeitig zeigt, warum Bürgstadt zu den spannendsten Pinot-Noir-Herkünften Deutschlands zählt.

<strong>Rauch, Stein und dunkle Frucht</strong>
Im Glas zeigt sich eine tiefgründige Aromatik aus schwarzen Kirschen, Brombeeren und dunklen Waldbeeren. Dahinter folgen Tabak, Kräuter, ein Hauch Blutorange und feine Anklänge von Rauch. Am Gaumen wirkt der Wein saftig und konzentriert, zugleich aber erstaunlich elegant. Bitterschokolade, kandierte Nüsse und dezente Röstaromen verweben sich mit der dunklen Frucht. Die Tannine sind präsent, aber fein geschliffen. Eine kreidig-salzige Mineralität zieht sich durch den gesamten Wein und verleiht ihm Spannung. Das Finale wirkt lang, würzig und nachhaltig mit viel Druck und bemerkenswerter Präzision.

<strong>Für besondere Stunden</strong>
Dieser Spätburgunder begleitet geschmorte Kalbsbäckchen ebenso souverän wie Rehrücken mit Kräuterkruste. Spannend ist auch die Kombination mit gebratenen Austernpilzen oder Linsen mit gerösteten Haselnüssen. Serviert bei 16 bis 18 °C entfaltet er seine ganze Tiefe. Eine Stunde Luft im Dekanter lohnt sich. Bereits heute zeigt er große Harmonie, wird aber über die nächsten zehn bis fünfzehn Jahre weiter an Komplexität gewinnen. Ein Wein für lange Abende, gute Gespräche und Momente, in denen Herkunft wichtiger ist als Lautstärke.
<p><a href="https://perduesch.de/produkt/weingut-josef-walter-2020-spaetburgunder-j-centgrafenberg/">Source</a></p>]]></description>
		
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		<title>Weingut Lapo Berti &#8211; Barolo La Morra 2020</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Per Edler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 May 2025 11:38:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<strong>Empfehlung aus Serralunga</strong>
Manchmal braucht es keine große Weinliste. Nur einen guten Wirt. In der Centro Storico von Serralunga d'Alba fiel irgendwann der Name Lapo Berti — und der Abend nahm eine ziemlich gute Wendung. Berti gehört zu diesen stillen Winzern, die lieber arbeiten als reden. Geboren in der Romagna, geprägt von Stationen bei Selvapiana, Roberto Voerzio, Nicolas Potel und Stephen Pannell, sammelt er fast zwei Jahrzehnte Erfahrungen zwischen Toskana, Burgund, Australien und Oregon. 2012 beginnt er schließlich seine eigene Mikroproduktion in La Morra. Keine großen Mengen. Nur knapp zwei Hektar Reben, spontane Vergärung, gebrauchte Fässer, keine Schönung, keine Filtration und ein kompromissloser Fokus auf Eleganz und Herkunft.

<strong>La Morra ohne Make-up</strong>
Der Barolo La Morra 2020 zeigt ziemlich genau, warum über Lapo Berti inzwischen immer häufiger gesprochen wird. Die Trauben stammen überwiegend aus Fossati und Bricco Rocca — zwei Lagen, die für Duftigkeit, Feinheit und diese typische schwebende La-Morra-Art stehen. Handlese, komplette Entrappung, spontane Gärung und rund zwei Jahre Ausbau in gebrauchten französischen Barriques. Keine Filtration. Keine Schönung. Gerade einmal rund 2000 Flaschen entstehen. Der Jahrgang 2020 verbindet die klassische Nebbiolo-Struktur mit erstaunlicher Offenheit. Kein Muskel-Barolo. Vielmehr ein Wein mit Spannung, Klarheit und dieser burgundischen Feinzeichnung, die Berti über die Jahre perfektioniert hat.

<strong>Fein, kühl und tief</strong>
Helles Granatrot mit transparentem Kern. Die Nase erinnert eher an getrocknete Rosenblätter, Schwarztee und zerstoßene Kräuter als an massive Frucht. Dazu Sauerkirsche, Orangenzeste und ein kühler mineralischer Zug. Am Gaumen unglaublich präzise. Die Tannine wirken seidig und gleichzeitig engmaschig. Nichts Lautes, nichts Überreifes. Stattdessen zieht sich der Wein mit salziger Frische und feiner Bitterkeit lange über den Gaumen. Das Finale bleibt floral, würzig und fast schwerelos.

<strong>Piemont auf dem Teller</strong>
Ein Barolo für lange Abende und gutes Essen. Großartig zu Tajarin mit Ragù, geschmortem Kalb oder Steinpilzen aus der Pfanne. Funktioniert aber genauso gut mit gereiftem Comté oder einfach einem ruhigen Abend zu zweit. Jetzt bereits faszinierend offen, gewinnt aber mühelos über die nächsten zehn bis fünfzehn Jahre weiter an Tiefe. Ideal bei 16 °C aus großen Gläsern. Eine Stunde Karaffe schadet nicht.
<p><a href="https://perduesch.de/produkt/weingut-lapo-berti-barolo-la-morra/">Source</a></p>]]></description>
		
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			</item>
		<item>
		<title>Weingut Lapo Berti &#8211; Dogliani 2023</title>
		<link>https://perduesch.de/produkt/weingut-lapo-berti-dogliani-2023/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Per Edler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 May 2025 11:37:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<strong>Empfehlung aus Serralunga</strong>
In der Centro Storico von Serralunga d'Alba fiel irgendwann der Name Lapo Berti. Eine ganz bewusst ausgesprochene Empfehlung vom Wirt. Bei der beeindruckenden Weinkarte haben wir dort große Ohren bekommen. Genau die Sorte Tipp, die man später nicht mehr vergisst. Seine Weine erzählen von Umwegen, Erfahrungen und einem langen Lernprozess. Romagna, Chianti, Burgund, Australien – immer auf der Suche nach dem richtigen Verständnis für große Weine. Irgendwann landet er in der Langhe, arbeitet bei Roberto Voerzio und Enzo Boglietti und startet 2012 mit gerade einmal 800 Flaschen seine eigene Mikroproduktion. Heute entstehen in La Morra ehrliche, handwerkliche Weine mit minimalem Eingriff und maximalem Gefühl für Herkunft.

<strong>Echter Dolcetto
</strong>Der Dogliani 2023 ist Bertis klare Antwort auf die Frage, wie Dolcetto eigentlich schmecken soll. Kein weichgespülter „Pseudo-Merlot“, wie er selbst sagt, sondern ein Wein mit Charakter, Würze und Kante. Die Trauben stammen aus zwei alten Parzellen in San Giorgio und San Luigi in Dogliani. Rund drei Wochen Maischestandzeit, spontane Vergärung, viel Handarbeit am Tresterhut. Ausbau im Edelstahl, ungeschönt und unfiltriert abgefüllt. Die kalkhaltigen Mergel- und Tonböden bringen genau diese Mischung aus dunkler Frucht, Kräutern und herber Spannung, die großen Dolcetto so faszinierend macht. Kein gefälliger marmeladiger Fruchtwein. Sondern Langhe pur.

<strong>Würze statt Fruchtkorb
</strong>Dunkles Rubinrot mit violettem Einschlag. In der Nase eher Waldboden, getrocknete Kräuter und schwarzer Tee als plakative Primärfrucht. Dazu Sauerkirsche, etwas Lakritz und ein Hauch Bittermandel. Am Gaumen saftig, aber erstaunlich fein gebaut. Die Tannine bleiben präsent und körnig, ohne Härte zu entwickeln. Gerade diese angenehm herbe Art macht den Wein so animierend. Das Finale wirkt kühl, würzig und angenehm bitter – genau so, wie Dolcetto sein sollte.

<strong>Küche von Langhe bis Kuddewörde
</strong>Perfekt zu Tajarin mit Salbeibutter, Salsiccia vom Grill oder Auberginen aus dem Ofen mit viel Kräutern und Olivenöl. Funktioniert genauso gut leicht gekühlt an langen Abenden mit Freunden wie zu rustikaler piemonteser Küche. Trinkreif sofort, gewinnt aber über die nächsten drei bis fünf Jahre noch an Ruhe und Tiefe. Am besten bei 15–16 °C servieren. Karaffieren? Muss nicht. Ein großes Glas reicht völlig.
<p><a href="https://perduesch.de/produkt/weingut-lapo-berti-dogliani-2023/">Source</a></p>]]></description>
		
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			</item>
		<item>
		<title>Weingut Lichtenberger &#038; Gonzalez &#8211; Blaufränkisch Edelbrunn (ehemalig Edelgraben) 2020</title>
		<link>https://perduesch.de/produkt/weingut-lichtenberger-gonzalez-blaufraenkisch-edelbrunn/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Per Edler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 May 2025 11:14:39 +0000</pubDate>
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		<title>Weingut Philipp Grassl &#8211; Bärnreiser Reserve 2021</title>
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		<pubDate>Thu, 08 May 2025 11:09:08 +0000</pubDate>
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