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	<title>Circa 10 Grad | perduesch.de</title>
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		<title>Felix Walter &#8211; KRAWALTER &#8211; Blanc de Noir Brut Nature 2022</title>
		<link>https://perduesch.de/produkt/felix-walter-krawalter-blanc-de-noir-brut-nature-2022/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Per Edler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 May 2026 10:37:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<strong>Vom Blindflug nach Burgund</strong>
Kennengelernt haben wir Felix Walter in einer geselligen Weinrunde in Geisenheim. Blind eingeschenkt wurde ein Chardonnay, der den Tisch ziemlich schnell Richtung Burgund denken ließ. Nur die Frage des Ortes war dann eigentlich noch zu klären. Druck, Reduktion, Salzigkeit, diese kühle Präzision. Niemand kam auf Bürgstadt. Und dann die eigentliche Überraschung: Das ist eines der ersten eigenen Projekte von Felix Walter alias KRAWALTER. Der Spitzname entstand während seiner Zeit in Weinsberg, weil Felix nie einfach hinnimmt, was man ihm vorsetzt. Zu viele Fragen. Zu viel Interesse an biologischer Weinbergsarbeit. Zu wenig Mainstream. Geprägt von Stationen bei Künstler, Bernhard Huber, Chanterêves, Laherte Frères und Grabenwerkstatt entsteht in Bürgstadt heute eine winzige Produktion, die erstaunlich klar zeigt, wohin die Reise gehen kann.

<strong>Brut Nature!</strong>
Der KRAWALTER Blanc de Noir Brut Nature 2022 entsteht aus Spätburgunder-Trauben vom Bürgstadter Centgrafenberg. Ganztraubenpressung, spontane Vergärung, teils Edelstahl, teils gebrauchtes Holz. Danach spontaner biologischer Säureabbau, elf Monate Vollhefelager und traditionelle Flaschengärung mit langem Hefelager. Degorgiert ohne Dosage und ohne Schwefelzugabe. Gerade einmal rund 900 Flaschen entstehen. Felix sucht hier keinen gefälligen Schaumwein, sondern Spannung, Klarheit und Textur. Der 2022er zeigt dabei etwas mehr Frucht und Schmelz als der kompromisslos karge 2021er, bleibt aber jederzeit fokussiert und präzise. Ein Blanc de Noir mit erstaunlicher Ruhe und bemerkenswerter Eigenständigkeit.

<strong>Kreide, Kern und Zug</strong>
Feine, ruhige Perlage. In der Nase eher frische Brioche, zerstoßene Kreide und getrocknete Kräuter als vordergründige Frucht. Dahinter rote Johannisbeere, Apfelschale und ein Hauch Blutorange. Am Gaumen straff und kristallin, gleichzeitig mit feinem Hefeschmelz unterlegt. Kein Gramm Süße puffert die Struktur ab. Genau daraus zieht der Wein seine Spannung. Die Säure bleibt präzise, das Mundgefühl kreidig und lang. Im Finale wirkt der Schaumwein fast salzig und hallt mit zarter Rauchigkeit und Kalkstein-Mineralität nach.

<strong>Schaumwein für Puristen</strong>
Großartig zu Austern, rohem Saibling oder knusprigen Kartoffeln mit Crème fraîche. Funktioniert aber genauso gut als stiller Solist für lange Abende mit ein paar guten Flaschen auf dem Tisch. Unbedingt nicht zu kalt servieren — 10 bis 12 °C bringen deutlich mehr Tiefe. Jetzt schon faszinierend offen, gewinnt aber über die nächsten Jahre noch weiter an Komplexität.
<p><a href="https://perduesch.de/produkt/felix-walter-krawalter-blanc-de-noir-brut-nature-2022/">Source</a></p>]]></description>
		
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		<title>Felix Walter &#8211; KRAWALTER &#8211; Chardonnay 2024</title>
		<link>https://perduesch.de/produkt/felix-walter-krawalter-chardonnay-2024/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Per Edler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 May 2026 15:11:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<strong>Blind Richtung Burgund</strong>
Kennengelernt haben wir Felix Walter in einer geselligen Weinrunde in Geisenheim. Blind im Glas: Chardonnay. Die Runde war sich erstaunlich schnell einig. Irgendwo Burgund. Diese Mischung aus Reduktion, Salzigkeit und feiner Spannung wirkte komplett unaufgeregt und gleichzeitig unglaublich präzise. Und dann kam der eigentliche Moment des Staunens. Das ist einer der ersten eigenen Weine von Felix Walter alias KRAWALTER! Deutschland statt Frankreich. Franken statt Burgund. Entstanden aus zwei gebrauchten Barriques und einer ziemlich kompromisslosen Idee davon, wie Chardonnay schmecken soll. Felix lernte bei Künstler, Bernhard Huber und später bei Chanterêves im Burgund. Genau dort entwickelte sich diese burgundische Haltung, die heute seine Handschrift prägt: wenig Eingriff, viel Herkunft und keinerlei Lust auf gefälligen Mainstream.

<strong>Chardonnay mit Spannung</strong>
Der Chardonnay 2024 stammt aus der Bürgstadter Lage „Im Stübchen“ im Centgrafenberg und ist mit einem burgundischen Chardonnay-Klon bepflanzt. Die Trauben werden selektiv von Hand gelesen, vorsichtig mit den Füßen angequetscht und anschließend stundenlang in der Korbpresse sanft abgepresst. Vergoren wird spontan und trüb im gebrauchten Holzfass. Danach folgt spontaner biologischer Säureabbau, zwölf Monate Ausbau im Barrique und weitere acht Monate Vollhefelager im Edelstahl. Filtration? Fehlanzeige. Schwefel gibt es minimal und erst kurz vor der Füllung. Der 2024er wirkt noch fokussierter und energetischer als der ohnehin bereits gefeierte Erstlingsjahrgang 2022. Weniger Opulenz, mehr Spannung. Eher Jura als Kalifornien. Eher Chanterêves als lauter Holz-Chardonnay.

<strong>Kreide, Reduktion, Energie</strong>
Die Nase zeigt Amalfi-Zitrone, Zitruszeste und weißen Pfirsich, dazu Kräuter, Rauch und eine feine reduktive Spannung. Mit Luft kommen Salzzitrone, Pfeffer und zerstoßene Kreide dazu. Kein vordergründiger Frucht-Chardonnay, sondern ein Wein mit Struktur und Tiefgang. Am Gaumen dicht und gleichzeitig vibrierend frisch. Der Holzeinsatz bleibt vollkommen integriert und trägt eher Textur als Aroma bei. Die Säure zieht sich präzise und kühl durch den Wein, während der lange Nachhall salzig, kräutrig und fast kalkig wirkt. Gar nicht so viel KRAWALL. Eher Ruhe, Ernsthaftigkeit und beeindruckende Präzision.

<strong>Chardonnay für große Gläser</strong>
Unbedingt mit Luft trinken. Dieser Chardonnay öffnet sich langsam und gewinnt mit jeder Minute an Tiefe. Großartig zu Steinbutt, Geflügel mit Beurre Blanc oder einfach einem Stück gut gereiftem Comté. Funktioniert aber genauso gut solo an langen Abenden mit Menschen, die gerne über Wein diskutieren. Ideale Trinktemperatur: 11–12 °C. Großes Burgunderglas Pflicht. Jetzt schon faszinierend, mit Potenzial für viele weitere Jahre Kellerreife.
<p><a href="https://perduesch.de/produkt/felix-walter-krawalter-chardonnay-2024/">Source</a></p>]]></description>
		
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		<title>Felix Walther &#8211; Krawalther &#8211; Chardonnay 2023</title>
		<link>https://perduesch.de/produkt/felix-walther-krawalther-chardonnay-2023/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Per Edler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jul 2025 12:06:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<strong>Blind Richtung Burgund
</strong>Kennengelernt haben wir Felix Walter in einer geselligen Weinrunde in Geisenheim. Blind im Glas: Chardonnay. Die Runde war sich erstaunlich schnell einig. Irgendwo Burgund. Diese Mischung aus Reduktion, Salzigkeit und feiner Spannung wirkte komplett unaufgeregt und gleichzeitig unglaublich präzise. Und dann kam der eigentliche Moment des Staunens: Das ist einer der ersten eigenen Weine von Felix Walter alias KRAWALTER. Deutschland statt Frankreich. Bürgstadt statt Côte d’Or. Entstanden aus wenigen gebrauchten Barriques und einer ziemlich kompromisslosen Idee davon, wie Chardonnay schmecken soll. Felix lernte bei Künstler, Bernhard Huber und später bei Chanterêves im Burgund. Genau dort entwickelte sich diese burgundische Haltung, die heute seine Handschrift prägt: wenig Eingriff, viel Herkunft und keinerlei Lust auf gefälligen Mainstream.

<strong>Chardonnay mit Haltung
</strong>Der Chardonnay 2023 stammt aus der Bürgstadter Lage „Im Stübchen“ im Centgrafenberg und ist mit einem burgundischen Chardonnay-Klon bepflanzt. Die Trauben werden selektiv von Hand gelesen, vorsichtig mit den Füßen angequetscht und anschließend langsam in der Korbpresse abgepresst. Vergoren wird spontan und trüb im gebrauchten Holzfass. Danach folgt spontaner biologischer Säureabbau, Ausbau auf der Vollhefe und minimale Schwefelgabe erst kurz vor der Füllung. Filtration? Fehlanzeige. Der 2023er zeigt bereits eindrucksvoll, wohin die Reise bei KRAWALTER geht: weg von lautem Holz und schneller Frucht, hin zu Präzision, Spannung und mineralischer Tiefe. Eher Jura als Übersee. Eher Chanterêves als Chardonnay-Klischee.

<strong>Kreide, Salz, Spannung
</strong>Die Nase wirkt kühl und feingliedrig. Amalfi-Zitrone, Zitruszeste und weißer Pfirsich treffen auf Kräuter, Rauch und eine feine reduktive Spannung. Dahinter zerstoßene Kreide, Pfeffer und ein Hauch Salzzitrone. Kein vordergründiger Frucht-Chardonnay, sondern ein Wein mit Zug und Struktur. Am Gaumen dicht und gleichzeitig vibrierend frisch. Das Holz bleibt vollkommen integriert und liefert eher Textur als Aroma. Die Säure wirkt präzise und geradlinig, während der lange Nachhall salzig, kräutrig und kalkig ausklingt. Weniger KRAWALL als gedacht. Dafür umso mehr Ruhe, Tiefe und Ernsthaftigkeit.

<strong>Chardonnay für große Gläser
</strong>Unbedingt mit Luft trinken. Dieser Chardonnay öffnet sich langsam und gewinnt mit jeder Minute an Spannung und Tiefe. Großartig zu Steinbutt, Geflügel mit heller Jus oder gereiftem Comté. Funktioniert aber genauso gut solo an langen Abenden mit Menschen, die gerne über Wein diskutieren. Ideale Trinktemperatur: 11–12 °C. Großes Burgunderglas empfohlen. Jetzt schon faszinierend offen, mit Potenzial für viele weitere Jahre Kellerreife.
<p><a href="https://perduesch.de/produkt/felix-walther-krawalther-chardonnay-2023/">Source</a></p>]]></description>
		
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		<item>
		<title>Weingut Lichtenberger &#038; Gonzalez &#8211; Grüner Veltliner Edelbrunn (ehemalig Edelgraben) 2022</title>
		<link>https://perduesch.de/produkt/weingut-lichtenberger-gonzalez-gruener-veltliner-edelbrunn/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Per Edler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 May 2025 11:11:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<strong>Zwischen Schiefer und See
</strong>Kennengelernt habe ich Lichtenberger González im Jahr 2022. Ein Jahr später durfte ich dort meine erste Weinlese begleiten. Schnell wird klar, dass bei Adriana und Martin vieles anders gedacht wird. Kein lauter Naturwein-Kult. Kein kalkulierter Freak-Faktor. Sondern ein sehr ruhiger, fast demütiger Zugang zum Wein. 2009 entstehen die ersten 300 Flaschen im Familienweingut von Martins Eltern in Breitenbrunn. Von Beginn an steht fest: minimale Eingriffe, autochthone Rebsorten und maximale Transparenz der Herkunft. Die Weinberge rund um den Neusiedler See sind geprägt von kargem Muschelkalk, Schiefer und kalkreichen Mischböden. Genau diese Böden und das besondere Kleinklima am westlichen Seeufer geben den Weinen ihre salzige Spannung und stille Tiefe.

<strong>Grüner Veltliner ohne Klischees
</strong>Der Edel Brunn Grüner Veltliner 2022 hat mit lautem, pfeffrigem Veltliner-Klischee wenig zu tun. Die Trauben stammen von kargen Kalkschieferböden rund um Breitenbrunn und werden bewusst minimalistisch vinifiziert. Kurze Maischestandzeit, spontane Vergärung im Fass, langes Hefelager und Füllung weitgehend ohne Filtration. Insgesamt entstehen nur rund 1000 Flaschen. Der Wein lebt weniger von Primärfrucht als von Textur, Kräuterwürze und dieser leicht wilden, aber unglaublich präzisen Natural-Wine-Aromatik. Gerade das macht ihn so eigenständig. Kein stilisierter Orange Wine. Kein klassischer Veltliner. Sondern irgendwo dazwischen — und genau deshalb so spannend.

<strong>Fenchel, Salz und Spannung
</strong>Die Nase erinnert an Fenchelgrün, Kresse und gelben Apfel. Mit etwas Luft wird der Wein weicher und öffnet sich langsam Richtung Zitronenmelisse, weißem Pfeffer und leicht exotischen Nuancen von Papaya und Physalis. Am Gaumen verbindet sich cremige Hefetextur mit straffer Frische und feiner Phenolik. Nichts wirkt laut oder übertrieben. Stattdessen zieht sich eine salzige Mineralität durch den gesamten Wein. Das Finale bleibt kräutrig, leicht rauchig und vibrierend frisch. Ein Veltliner mit Ecken, aber gleichzeitig erstaunlicher Balance.

<strong>Für neugierige Gläser
</strong>Großartig zu geräucherter Forelle, gebratenem Fenchel oder einfach frischem Sauerteigbrot mit gesalzener Butter. Funktioniert genauso gut solo an langen Abenden mit Menschen, die gerne über Wein diskutieren. Unbedingt nicht zu kalt trinken — bei 11 bis 12 °C zeigt der Wein deutlich mehr Tiefe und Textur. Kein unkomplizierter Everybody’s Darling, sondern ein Wein für neugierige Gaumen. Und genau darin liegt seine Stärke.
<p><a href="https://perduesch.de/produkt/weingut-lichtenberger-gonzalez-gruener-veltliner-edelbrunn/">Source</a></p>]]></description>
		
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			</item>
		<item>
		<title>Weingut Heid &#8211; Stettener Pulvermächer Riesling 2021 Großes Gewächs</title>
		<link>https://perduesch.de/produkt/weingut-heid-stettener-pulvermaecher-riesling-grosses-gewaechs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[hghoyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Oct 2024 19:32:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Goldgelb. Sehr komplex. Mit Luft gewinnen die getoasteten und gerösteten Noten die Oberhand. Am Gaumen sehr cremig, smooth. Süßlicher Extrakt und Salzkaramell in perfekter Harmonie mit zugkräftiger Säure, schmilzt lange bis zum Ende. Großer Weißwein mit noch großem Potential. Wurde von der Vinum zum Riesling des Jahres 2024 ausgezeichnet.
<p><a href="https://perduesch.de/produkt/weingut-heid-stettener-pulvermaecher-riesling-grosses-gewaechs/">Source</a></p>]]></description>
		
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Trinks Trinks &#8211; Mitanand 2021</title>
		<link>https://perduesch.de/produkt/trinks-trinks-mitanand-2021/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[hghoyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Oct 2024 19:32:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[
<p><a href="https://perduesch.de/produkt/trinks-trinks-mitanand-2021/">Source</a></p>]]></description>
		
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Trinks Trinks &#8211; Sunra</title>
		<link>https://perduesch.de/produkt/trinks-trinks-sunra/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[hghoyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Oct 2024 19:32:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<strong>Forschung trifft Riesling</strong>
Mitten in Geisenheim entsteht Wein auf eine Weise, die man selten findet. Johanna Döring und Matthias Friedel sind keine klassischen Winzer, sondern Oenologen, die bis heute in Forschung und Lehre an der Hochschule Geisenheim tätig sind. Ihr Schwerpunkt: ökologischer Weinbau. Gleichzeitig bewirtschaften sie die historischen Weinberge rund um ihren liebevoll restaurierten Hof, dessen Geschichte über ein Jahrhundert zurückreicht. Seit 2018 arbeiten sie offiziell biozertifiziert nach ECOVIN-Richtlinien. Im Keller prägen Spontangärung, langer Hefekontakt und viel Geduld die Handschrift des Weinguts. Hier entstehen keine Weine nach Rezept, sondern Weine aus Neugier, Wissen und Leidenschaft. Der Sun Ra ist das vielleicht eindrucksvollste Beispiel dafür.

<strong>Drei Jahre Zeit für einen Riesling
</strong>Sun Ra ist kein gewöhnlicher Riesling. Inspiriert vom spanischen Solera-Verfahren, das traditionell bei Sherry Anwendung findet, entstand hier ein außergewöhnliches Experiment. Über mehrere Jahre reifte der Wein im Fass und entwickelte dabei eine Tiefe und Komplexität, die man Riesling nur selten zutraut. Der Name erinnert an den visionären Jazzmusiker Sun Ra, der wie dieser Wein bestehende Grenzen hinterfragte und neue Wege ging. Das Etikett stammt vom Frankfurter Street-Art-Künstler PENG und unterstreicht den kreativen Charakter dieses Projekts. Mit 93 Punkten im Vinum Weinführer wurde der Wein ausgezeichnet. Noch wichtiger ist jedoch, was im Glas passiert: Riesling jenseits aller Erwartungen.

<strong>Rauch, Zitrus und große Tiefe</strong>
Der Sun Ra zeigt sich vielschichtig und ständig in Bewegung. Reife Zitrusfrüchte treffen auf getrocknete Kräuter, kandierte Zitronenschale und feine Anklänge von Nüssen. Dahinter liegen Rauch, Hefe und eine salzige Mineralität, die dem Wein enorme Spannung verleihen. Am Gaumen verbindet sich cremige Textur mit bemerkenswerter Frische. Die lange Fassreife sorgt für Tiefe und Struktur, ohne die Herkunft oder den Riesling-Charakter zu überdecken. Alles wirkt präzise, harmonisch und gleichzeitig ungewöhnlich. Das Finale bleibt minutenlang präsent und hinterlässt Eindrücke von Kalkstein, Gewürzen und reifer Zitrusfrucht.

<strong>Für neugierige Genießer</strong>
Der Sun Ra liebt Aufmerksamkeit und ein großes Glas. Serviert bei 11 bis 13 °C entfaltet er seine Vielschichtigkeit mit etwas Luft besonders eindrucksvoll. Er begleitet gereiften Comté, gegrillten Steinbutt oder orientalisch gewürzte Gemüsegerichte ebenso souverän wie intensive Gespräche am späten Abend. Dekantieren ist ausdrücklich erwünscht. Bereits heute faszinierend, besitzt dieser Riesling enormes Reifepotenzial. Ein Wein für Menschen, die Riesling kennen – und bereit sind, ihn neu zu entdecken.
<p><a href="https://perduesch.de/produkt/trinks-trinks-sunra/">Source</a></p>]]></description>
		
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			</item>
		<item>
		<title>Feiler Artinger &#8211; O.S. Olé bio Welschriesling 2019</title>
		<link>https://perduesch.de/produkt/feiler-artinger-o-s-ole-bio-welschriesling/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[hghoyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Oct 2024 19:32:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der O.S. BIO Welschriesling lässt sich als &#8222;Orange Wine&#8220; kategorisieren. Dies sind Weine aus weißen Trauben, welche wie Rotweine auf der Maische vergoren werden und auch wegen dem Verzicht von Schwefel, eine dunklere, oragene Farbe aufweisen. In der Nase hat man zuerst würzige Noten und mit etwas Zeit kommt immer mehr Frucht hinzu. Am Gaumen [&#8230;]
<p><a href="https://perduesch.de/produkt/feiler-artinger-o-s-ole-bio-welschriesling/">Source</a></p>]]></description>
		
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lichtenberger Gonzalez &#8211; Muschelkalk weiß 2021</title>
		<link>https://perduesch.de/produkt/lichtenberger-gonzalez-muschelkalk-weiss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[hghoyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Oct 2024 19:32:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<strong>Leithaberg mit Haltung</strong>
Als Adriana González und Martin Lichtenberger 2009 die ersten 300 Flaschen ihres eigenen Weins füllten, war das Ziel nicht Wachstum, sondern Ausdruck. Die beiden wollten Weine erzeugen, die ihre Herkunft unverfälscht zeigen. Rund um Breitenbrunn am Leithaberg fanden sie dafür ideale Bedingungen. Muschelkalk, Schiefer und die kühlenden Einflüsse des Neusiedler Sees prägen die Weinberge. Die kargen Böden sorgen für natürliche Ertragsreduktion und verleihen den Weinen ihre unverwechselbare Spannung. Im Keller bleibt der Eingriff minimal. Die Weine vergären spontan, reifen lange auf der Hefe und werden meist unfiltriert gefüllt. Was entsteht, sind keine lauten Naturweine, sondern feine Charakterweine mit großer Präzision. Seit 2021 ist das Weingut offiziell biozertifiziert. Viel wichtiger als jedes Zertifikat bleibt für Adriana und Martin jedoch die Authentizität ihrer Weine.

<strong><em>Die Sprache des Kalksteins</em></strong>
Der Muschelkalk Weiß ist das Herzstück des Weinguts. Grüner Veltliner, Weißburgunder und Welschriesling bilden einen gemischten Satz, der die Vielfalt des Leithabergs in einer Flasche vereint. Rund ein Drittel vergärt im gebrauchten Holz, der Rest im Edelstahltank. Das Ergebnis ist ein Wein, der Herkunft über Rebsorte stellt. Der Jahrgang 2021 zeigt dabei besonders schön die Entwicklung des Weins: kraftvoll, aber nie schwer. Präzise, aber niemals streng. Mit jedem Jahr wirkt der Muschelkalk Weiß etwas feiner, etwas ruhiger und gewinnt dennoch an Tiefe. Ein Wein, der unkompliziert wirkt und dabei erstaunlich viel zu erzählen hat.

<strong>Kräuter, Rauch und Salz
</strong>Die Nase öffnet sich mit einer feinen rauchigen Reduktion. Dahinter folgen gelber Apfel, reife Birne, Marille und frische Wiesenkräuter. Helle Blüten und reife Zitronenschale sorgen für zusätzliche Spannung. Am Gaumen zeigt sich zunächst eine cremige Textur, bevor eine lebendige Säure und die typische salzige Mineralität des Leithabergs übernehmen. Der Wein wirkt saftig und animierend, zugleich aber erstaunlich tiefgründig. Die Frucht bleibt stets präzise und wird von kalkiger Frische getragen. Im Nachhall verbinden sich Rauch, Kräuter und Stein zu einem langen, klaren Finale. Ein Wein mit Trinkfluss und Anspruch zugleich.

<strong>Für jeden Anlass, nur nicht belanglos</strong>
Der Muschelkalk Weiß begleitet Wiener Schnitzel ebenso souverän wie gegrillten Saibling oder Ofengemüse mit Kräutern. Auch zu einer Brettljause oder einfach in geselliger Runde spielt er seine Stärken aus. Serviert bei 9 bis 11 °C zeigt er seine ganze Vielschichtigkeit. Eine Karaffe schadet nicht, ist aber kein Muss. Bereits heute bereitet er große Freude, kann jedoch problemlos weitere fünf bis acht Jahre reifen. Ein Wein, der das österreichische Wort „lecker“ vollkommen verdient – auch wenn Martin dieses Prädikat wahrscheinlich mit einem Schmunzeln verwenden würde.
<p><a href="https://perduesch.de/produkt/lichtenberger-gonzalez-muschelkalk-weiss/">Source</a></p>]]></description>
		
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lichtenberger Gonzalez &#8211; Tres Cuartos 2021</title>
		<link>https://perduesch.de/produkt/lichtenberger-gonzalez-tres-cuartos/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[hghoyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Oct 2024 19:32:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Tres Quartos – das bedeutet drei Viertel. Dieser Welschriesling trägt seinen Namen aufgrund seines Ausbaus in Holzfässern, die nur zu drei Vierteln gefüllt sind. Dadurch entsteht eine gewisse Oxidation, während eine Schicht aus Florhefe den Wein schützt und ein reduktives Milieu schafft. Inspiriert vom Jura! Adriana Gonzalez hat eine große Vorliebe für die Weine aus [&#8230;]
<p><a href="https://perduesch.de/produkt/lichtenberger-gonzalez-tres-cuartos/">Source</a></p>]]></description>
		
		
		
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