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	<title>Muschelkalk | perduesch.de</title>
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	<title>Muschelkalk | perduesch.de</title>
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		<title>Weingut Lichtenberger &#038; Gonzalez &#8211; Leithaberg Weiss 2023</title>
		<link>https://perduesch.de/produkt/weingut-lichtenberger-gonzalez-leithaberg-weiss-2023/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Per Edler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 May 2025 11:34:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<strong>Eine seltene Stimme vom Leithaberg
</strong>Als Adriana González und Martin Lichtenberger 2009 ihre ersten 300 Flaschen füllten, war die Richtung bereits klar. Keine lauten Weine. Keine Abkürzungen. Stattdessen Geduld, Vertrauen und der feste Glaube daran, dass große Weine im Weinberg entstehen. Rund um Breitenbrunn am Leithaberg fanden sie dafür ideale Voraussetzungen. Muschelkalk, Schiefer und das besondere Kleinklima zwischen Leithagebirge und Neusiedler See prägen die Weinberge bis heute. Die Bewirtschaftung erfolgt naturnah, die Eingriffe im Keller bleiben minimal. Der Jahrgang 2023 erinnert mich dabei besonders an viele Stunden zwischen den Rebzeilen. Die Lese durfte ich damals begleiten und erleben, wie viel Handarbeit, Präzision und Hingabe in jedem einzelnen Wein steckt. Viel Schweiß, lange Tage und unzählige Entscheidungen im Weinberg bilden die Grundlage für Weine wie diesen. Viel wichtiger als Zertifikate ist Adriana und Martin die Frage, ob ein Wein seine Herkunft unverfälscht widerspiegelt. Der Leithaberg Weiß steht beispielhaft für diesen Ansatz.

<strong>Neuburger mit Charakter
</strong>Ein Wein wie ein stiller Geheimtipp. Der Leithaberg Weiß wird reinsortig aus Neuburger erzeugt, einer autochthonen österreichischen Rebsorte, die zunehmend aus den Weinbergen verschwindet. Umso schöner, dass sie hier eine derart überzeugende Bühne erhält. Die Trauben wachsen auf Kalksteinböden und verbringen vor dem Pressen eine Nacht auf der Maische. Danach folgt ein behutsamer Ausbau, der Herkunft und Rebsorte in den Mittelpunkt stellt. Der Jahrgang 2023 zeigt eindrucksvoll, warum Neuburger einst zu den großen Weißweinsorten Österreichs zählte. Kraftvoll und cremig, gleichzeitig präzise und voller Spannung. Ein Wein, der Bekanntes hinter sich lässt und seinen ganz eigenen Weg geht.

<strong>Stein, Kräuter und frische Luft
</strong>Schon die Nase zieht einen tief hinein. Feuchter Kalkstein, Asphalt nach einem Sommerregen und eine feine rauchige Note prägen den ersten Eindruck. Dahinter öffnen sich grüner Apfel, Melone, Zitronenmelisse und wilde Wiesenkräuter. Am Gaumen wirkt der Wein dicht und saftig zugleich. Weißer Pfirsich, cremige Birne und helle Nüsse treffen auf eine lebendige Zitrusfrische. Die Mineralität erinnert an zerstoßene Kieselsteine und zieht sich wie ein roter Faden durch den Wein. Trotz seiner Substanz bleibt er stets frisch und animierend. Das lange Finale verbindet Rauch, Kräuter und Kalk zu einem eindrucksvollen Nachhall voller Energie.

<strong>Für Entdecker und Wiederholungstäter
</strong>Dieser Neuburger passt hervorragend zu gebratenem Zander, Kalbsrücken oder Kürbis aus dem Ofen mit gerösteten Haselnüssen. Ebenso spannend zeigt er sich zu gereiftem Bergkäse oder einfach als Solist im großen Glas. Serviert bei 10 bis 12 °C entfaltet er seine ganze Vielschichtigkeit. Etwas Luft tut ihm gut. Bereits heute beeindruckend offen, besitzt er dennoch Potenzial für viele Jahre weiterer Entwicklung. Ein Wein für neugierige Genießer – saftig, cremig und eigenständig. Und genau deshalb so faszinierend.
<p><a href="https://perduesch.de/produkt/weingut-lichtenberger-gonzalez-leithaberg-weiss-2023/">Source</a></p>]]></description>
		
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		<item>
		<title>Weingut Lichtenberger &#038; Gonzalez &#8211; Muschelkalk Weiss 2022</title>
		<link>https://perduesch.de/produkt/weingut-lichtenberger-gonzalez-muschelkalk-weiss-2022/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Per Edler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 May 2025 11:20:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<strong>Leithaberg mit Haltung</strong>
Als Adriana González und Martin Lichtenberger 2009 die ersten 300 Flaschen ihres eigenen Weins füllten, war das Ziel nicht Wachstum, sondern Ausdruck. Die beiden wollten Weine erzeugen, die ihre Herkunft unverfälscht zeigen. Rund um Breitenbrunn am Leithaberg fanden sie dafür ideale Bedingungen. Muschelkalk, Schiefer und die kühlenden Einflüsse des Neusiedler Sees prägen die Weinberge. Die kargen Böden sorgen für natürliche Ertragsreduktion und verleihen den Weinen ihre unverwechselbare Spannung. Im Keller bleibt der Eingriff minimal. Die Weine vergären spontan, reifen lange auf der Hefe und werden meist unfiltriert gefüllt. Was entsteht, sind keine lauten Naturweine, sondern feine Charakterweine mit großer Präzision. Seit 2021 ist das Weingut offiziell biozertifiziert. Viel wichtiger als jedes Zertifikat bleibt für Adriana und Martin jedoch die Authentizität ihrer Weine.

<strong>Die Sprache des Kalksteins</strong>
Der Muschelkalk Weiß ist das Herzstück des Weinguts. Grüner Veltliner, Weißburgunder und Welschriesling bilden einen gemischten Satz, der die Vielfalt des Leithabergs in einer Flasche vereint. Rund ein Drittel vergärt im gebrauchten Holz, der Rest im Edelstahltank. Das Ergebnis ist ein Wein, der Herkunft über Rebsorte stellt. Der Jahrgang 2021 zeigt dabei besonders schön die Entwicklung des Weins: kraftvoll, aber nie schwer. Präzise, aber niemals streng. Mit jedem Jahr wirkt der Muschelkalk Weiß etwas feiner, etwas ruhiger und gewinnt dennoch an Tiefe. Ein Wein, der unkompliziert wirkt und dabei erstaunlich viel zu erzählen hat.

<strong>Kräuter, Rauch und Salz</strong>
Die Nase öffnet sich mit einer feinen rauchigen Reduktion. Dahinter folgen gelber Apfel, reife Birne, Marille und frische Wiesenkräuter. Helle Blüten und reife Zitronenschale sorgen für zusätzliche Spannung. Am Gaumen zeigt sich zunächst eine cremige Textur, bevor eine lebendige Säure und die typische salzige Mineralität des Leithabergs übernehmen. Der Wein wirkt saftig und animierend, zugleich aber erstaunlich tiefgründig. Die Frucht bleibt stets präzise und wird von kalkiger Frische getragen. Im Nachhall verbinden sich Rauch, Kräuter und Stein zu einem langen, klaren Finale. Ein Wein mit Trinkfluss und Anspruch zugleich.

<strong>Für jeden Anlass, nur nicht belanglos</strong>
Der Muschelkalk Weiß begleitet Wiener Schnitzel ebenso souverän wie gegrillten Saibling oder Ofengemüse mit Kräutern. Auch zu einer Brettljause oder einfach in geselliger Runde spielt er seine Stärken aus. Serviert bei 9 bis 11 °C zeigt er seine ganze Vielschichtigkeit. Eine Karaffe schadet nicht, ist aber kein Muss. Bereits heute bereitet er große Freude, kann jedoch problemlos weitere fünf bis acht Jahre reifen. Ein Wein, der das österreichische Wort „lecker“ vollkommen verdient – auch wenn Martin dieses Prädikat wahrscheinlich mit einem Schmunzeln verwenden würde.
<p><a href="https://perduesch.de/produkt/weingut-lichtenberger-gonzalez-muschelkalk-weiss-2022/">Source</a></p>]]></description>
		
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		<title>Lichtenberger &#038; Gonzalez &#8211; Flor de Pinot Noir 2022</title>
		<link>https://perduesch.de/produkt/lichtenberger-gonzalez-flor-de-pinot-noir/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[hghoyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Oct 2024 19:32:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<strong>Wo Geduld Wurzeln schlägt
</strong>Manche Weingüter entstehen aus Kapital. Andere aus Überzeugung. Als Adriana González und Martin Lichtenberger 2009 die ersten 300 Flaschen ihres eigenen Weins füllten, war klar, dass ihr Weg kein schneller werden würde. Die Weinberge rund um Breitenbrunn sollten ihnen ihre Geschichten erst nach und nach erzählen. Heute gehören die beiden zu den spannendsten Stimmen am Leithaberg. Zwischen Muschelkalk, Schiefer und dem besonderen Klima des Neusiedler Sees entstehen Weine von beeindruckender Ruhe und Präzision. Im Mittelpunkt stehen dabei immer die Herkunft und die Natur. Minimalistische Weinbereitung, lange Reifezeiten und großes Vertrauen in das Ausgangsmaterial prägen ihre Arbeit. Familie, Geduld und Respekt vor dem Weinberg sind hier keine Philosophie für Prospekte, sondern gelebter Alltag.

<strong>Die Blume des Pinot Noir
</strong>Flor bedeutet Blume. Nicht Florhefe. Nicht Oxidation. Sondern die spanische Blume als Symbol für Feinheit, Eleganz und Lebendigkeit. Genau diese Eigenschaften bringt dieser Pinot Noir ins Glas. Der Flor de Pinot verbindet die kühle Handschrift des Leithabergs mit der sanften, unaufgeregten Stilistik von Adriana und Martin. Die Trauben stammen von kalk- und schiefergeprägten Böden rund um Breitenbrunn. Im Keller geschieht nur das Nötigste. Die Weine reifen lange auf der Hefe, werden unfiltriert und mit minimaler Schwefelgabe gefüllt. So entsteht ein Pinot Noir, der nicht von Technik erzählt, sondern von Herkunft. Leichtfüßig im Ausdruck, tiefgründig im Charakter.

<strong>Himbeere, Brioche und Kalk
</strong>Die Nase öffnet sich mit roten Johannisbeeren, Himbeeren und einem Hauch wilder Kräuter. Dahinter folgen Zitronenmelisse, frische Hefe und feine Brioche-Noten. Mit etwas Luft gewinnt der Wein zusätzlich an Tiefe und zeigt seine kalkige Herkunft immer deutlicher. Am Gaumen wirkt er weich und seidig, fast schwebend. Die Frucht bleibt hell und präzise, getragen von einer salzigen Mineralität, die typisch für viele Weine von Lichtenberger González ist. Nichts wirkt laut oder aufgesetzt. Stattdessen Spannung, Frische und eine fast meditative Ruhe. Das Finale bleibt lange präsent und hinterlässt einen Eindruck von Stein, Kräutern und feiner Würze.

<strong>Für stille Genussmomente
</strong>Dieser Pinot Noir verlangt keine große Bühne. Er begleitet gebratene Wachtel ebenso souverän wie Pilzgerichte, gerösteten Blumenkohl oder eine einfache Brotzeit mit gereiftem Käse. Serviert bei 14 bis 16 °C zeigt er seine ganze Eleganz. Ein Dekantieren ist nicht notwendig, etwas Luft im Glas genügt. Schon heute bereitet er große Freude, wird sich aber über mehrere Jahre weiterentwickeln. Ein Wein für Menschen, die Zwischentöne schätzen und Schönheit eher in der Präzision als in der Lautstärke suchen.
<p><a href="https://perduesch.de/produkt/lichtenberger-gonzalez-flor-de-pinot-noir/">Source</a></p>]]></description>
		
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lichtenberger Gonzalez &#8211; Vorderberg 2019</title>
		<link>https://perduesch.de/produkt/lichtenberger-gonzalez-vorderberg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[hghoyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Oct 2024 19:32:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<strong>Familie, Geduld und Kalkstein
</strong>Manche Weingüter wachsen schnell. Andere wachsen tief. Lichtenberger González gehört zur zweiten Kategorie. Als Adriana González und Martin Lichtenberger 2009 ihre ersten 300 Flaschen füllten, stand kein Businessplan für schnelles Wachstum im Vordergrund. Stattdessen die Überzeugung, dass große Weine Zeit brauchen. Bis heute prägt diese dies jeden ihrer Weine. Rund um Breitenbrunn am Leithaberg arbeiten die beiden mit autochthonen Rebsorten und einer kompromisslos naturnahen Bewirtschaftung. Die Weinberge wurzeln in Muschelkalk, Schiefer und ihren vielfältigen Mischformen. Karge Böden, niedrige Erträge und das besondere Klima zwischen Leithagebirge und Neusiedler See schaffen ideale Voraussetzungen für Weine mit Herkunft und Charakter. Familie, Vertrauen und Geduld sind dabei keine Schlagworte, sondern gelebter Alltag.

<strong>Blaufränkisch vom Vorderberg
</strong>Was für ein Blaufränkisch. Der Vorderberg stammt von alten Reben auf reinem Kalkstein am Leithaberg. Nach der Handlese wird vollständig entrappt und im offenen Holzbottich vergoren. Anschließend reift der Wein über zwei Jahre auf der Vollhefe in gebrauchten Barriques. Das Ergebnis ist kein kraftstrotzender Muskelprotz, sondern ein präziser, tiefgründiger Blaufränkisch mit bemerkenswerter Ruhe. Der Jahrgang 2019 verbindet die kühle Eleganz des Leithabergs mit der natürlichen Handschrift von Adriana und Martin. Kalkstein, Zeit und Vertrauen formen hier einen Wein, der seine Herkunft mit beeindruckender Klarheit transportiert.

<strong>Dunkle Beeren und kühler Stein
</strong>Aus dem Glas steigen Brombeeren, dunkle Waldfrüchte und ein Hauch von Beerenkonfitüre auf. Veilchen, Lakritze, schwarzer Pfeffer und feine Kräuterwürze sorgen für zusätzliche Tiefe. Am Gaumen wirkt der Vorderberg saftig und zugleich straff. Die Tannine sind präsent, aber perfekt eingebunden. Die Frucht bleibt kühl und präzise, begleitet von einer kalkigen Mineralität, die sich wie ein roter Faden durch den Wein zieht. Mit etwas Luft treten Hagebutte, Gewürze und feine erdige Nuancen hervor. Das Finale bleibt lange haften, getragen von Spannung, Frische und bemerkenswerter Finesse.

<strong>Für lange Abende
</strong>Dieser Blaufränkisch liebt Zeit. Im Glas ebenso wie im Keller. Serviert bei 16 bis 18 °C begleitet er geschmortes Lamm, Wildgerichte oder geröstete Auberginen mit schwarzem Knoblauch. Ebenso schön funktioniert er an einem langen Abend mit guten Freunden und wenig Ablenkung. Eine Stunde Karaffe tut ihm gut. Heute zeigt er bereits viel Harmonie, besitzt aber mühelos Potenzial für weitere zehn Jahre Reife. Ein Wein für Menschen, die Charakter über Lautstärke stellen.
<p><a href="https://perduesch.de/produkt/lichtenberger-gonzalez-vorderberg/">Source</a></p>]]></description>
		
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lichtenberger Gonzalez &#8211; Lasslo 2020</title>
		<link>https://perduesch.de/produkt/lichtenberger-gonzalez-lasslo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[hghoyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Oct 2024 19:32:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<strong> Familie, Kalk und Geduld
</strong>Als Adriana González und Martin Lichtenberger 2009 ihre ersten 300 Flaschen füllten, war die Richtung bereits klar. Keine lauten Weine. Keine Abkürzungen. Stattdessen Geduld, Vertrauen und der feste Glaube daran, dass große Weine im Weinberg entstehen. Rund um Breitenbrunn am Leithaberg fanden sie dafür ideale Voraussetzungen. Muschelkalk, Schiefer und das besondere Klima zwischen Leithagebirge und Neusiedler See prägen die Weinberge bis heute. Die Bewirtschaftung erfolgt naturnah, die Eingriffe im Keller bleiben minimal. Der Jahrgang 2020 erinnert mich dabei besonders an viele Stunden zwischen den Rebzeilen. Die Lese durfte ich begleiten und erleben, wie viel Handarbeit, Präzision und Hingabe hinter diesen Weinen stecken. Viel Schweiß, lange Tage und unzählige Entscheidungen im Weinberg bilden die Grundlage für Weine wie diesen. Familie wird bei Adriana und Martin großgeschrieben. Vielleicht ist es genau deshalb kein Zufall, dass auch dieser Wein einen Namen trägt, der für mich etwas sehr Persönliches bedeutet.

<strong>Lasse liebt Blaufränkisch</strong>
Dieser Wein trägt den Spitznamen meines Bruders Lasse. Und wer ihn kennt, weiß: Seine Begeisterung für Blaufränkisch ist groß. Deshalb passt kaum ein Wein besser zu seinem Namen als dieser. Reinsortiger Blaufränkisch von kalkgeprägten Böden rund um Breitenbrunn, von Hand gelesen, spontan vergoren und ausschließlich im großen Holzfass ausgebaut. Bereits auf diesem Niveau zeigen Adriana und Martin ihre ganze Handschrift. Herkunft, Präzision und Trinkfluss stehen über Konzentration und Lautstärke. Der Jahrgang 2020 verbindet die typische Würze des Blaufränkisch mit beeindruckender Eleganz. Ein Wein, der nicht beeindrucken möchte, sondern überzeugt. Still, präzise und voller Charakter.

<strong>Pfeffer, Kirsche und Kalkstein
</strong>Die Nase öffnet sich mit Schwarzkirschen, Schlehen und dunklen Waldfrüchten. Dahinter folgen schwarzer Pfeffer, Lorbeerblätter und feine Anklänge von Bleistiftabrieb. Mit etwas Luft treten zusätzliche kräuterwürzige und leicht erdige Nuancen hervor. Am Gaumen zeigt sich der Blaufränkisch erstaunlich fein und präzise. Die lebendige Säure verleiht ihm Frische und Zug, während das Tannin spürbar, aber fein verwoben bleibt. Die dunkle Frucht wird von kalkiger Mineralität und pfeffriger Würze begleitet. Nichts wirkt schwer oder üppig. Stattdessen Spannung, Balance und ein seidiger Trinkfluss. Im langen Finale bleiben schwarze Kirschen, Gewürze und die unverwechselbare Handschrift des Leithabergs präsent.

<strong>Zeit im Glas
</strong>Dieser Blaufränkisch liebt etwas Luft. Eine halbe Stunde in der Karaffe öffnet ihn spürbar und bringt seine feinen Details zum Vorschein. Serviert bei 15 bis 17 °C begleitet er geschmortes Lamm ebenso überzeugend wie gegrillte Auberginen, Pilzgerichte oder einen kräftigen Bergkäse. Bereits heute zeigt er sich offen und zugänglich, besitzt aber genügend Struktur für weitere acht bis zehn Jahre Reife. Ein Wein für lange Abende, gute Gespräche und Menschen, die Charakter höher schätzen als Lautstärke.
<p><a href="https://perduesch.de/produkt/lichtenberger-gonzalez-lasslo/">Source</a></p>]]></description>
		
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lichtenberger Gonzalez &#8211; Muschelkalk weiß 2021</title>
		<link>https://perduesch.de/produkt/lichtenberger-gonzalez-muschelkalk-weiss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[hghoyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Oct 2024 19:32:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<strong>Leithaberg mit Haltung</strong>
Als Adriana González und Martin Lichtenberger 2009 die ersten 300 Flaschen ihres eigenen Weins füllten, war das Ziel nicht Wachstum, sondern Ausdruck. Die beiden wollten Weine erzeugen, die ihre Herkunft unverfälscht zeigen. Rund um Breitenbrunn am Leithaberg fanden sie dafür ideale Bedingungen. Muschelkalk, Schiefer und die kühlenden Einflüsse des Neusiedler Sees prägen die Weinberge. Die kargen Böden sorgen für natürliche Ertragsreduktion und verleihen den Weinen ihre unverwechselbare Spannung. Im Keller bleibt der Eingriff minimal. Die Weine vergären spontan, reifen lange auf der Hefe und werden meist unfiltriert gefüllt. Was entsteht, sind keine lauten Naturweine, sondern feine Charakterweine mit großer Präzision. Seit 2021 ist das Weingut offiziell biozertifiziert. Viel wichtiger als jedes Zertifikat bleibt für Adriana und Martin jedoch die Authentizität ihrer Weine.

<strong><em>Die Sprache des Kalksteins</em></strong>
Der Muschelkalk Weiß ist das Herzstück des Weinguts. Grüner Veltliner, Weißburgunder und Welschriesling bilden einen gemischten Satz, der die Vielfalt des Leithabergs in einer Flasche vereint. Rund ein Drittel vergärt im gebrauchten Holz, der Rest im Edelstahltank. Das Ergebnis ist ein Wein, der Herkunft über Rebsorte stellt. Der Jahrgang 2021 zeigt dabei besonders schön die Entwicklung des Weins: kraftvoll, aber nie schwer. Präzise, aber niemals streng. Mit jedem Jahr wirkt der Muschelkalk Weiß etwas feiner, etwas ruhiger und gewinnt dennoch an Tiefe. Ein Wein, der unkompliziert wirkt und dabei erstaunlich viel zu erzählen hat.

<strong>Kräuter, Rauch und Salz
</strong>Die Nase öffnet sich mit einer feinen rauchigen Reduktion. Dahinter folgen gelber Apfel, reife Birne, Marille und frische Wiesenkräuter. Helle Blüten und reife Zitronenschale sorgen für zusätzliche Spannung. Am Gaumen zeigt sich zunächst eine cremige Textur, bevor eine lebendige Säure und die typische salzige Mineralität des Leithabergs übernehmen. Der Wein wirkt saftig und animierend, zugleich aber erstaunlich tiefgründig. Die Frucht bleibt stets präzise und wird von kalkiger Frische getragen. Im Nachhall verbinden sich Rauch, Kräuter und Stein zu einem langen, klaren Finale. Ein Wein mit Trinkfluss und Anspruch zugleich.

<strong>Für jeden Anlass, nur nicht belanglos</strong>
Der Muschelkalk Weiß begleitet Wiener Schnitzel ebenso souverän wie gegrillten Saibling oder Ofengemüse mit Kräutern. Auch zu einer Brettljause oder einfach in geselliger Runde spielt er seine Stärken aus. Serviert bei 9 bis 11 °C zeigt er seine ganze Vielschichtigkeit. Eine Karaffe schadet nicht, ist aber kein Muss. Bereits heute bereitet er große Freude, kann jedoch problemlos weitere fünf bis acht Jahre reifen. Ein Wein, der das österreichische Wort „lecker“ vollkommen verdient – auch wenn Martin dieses Prädikat wahrscheinlich mit einem Schmunzeln verwenden würde.
<p><a href="https://perduesch.de/produkt/lichtenberger-gonzalez-muschelkalk-weiss/">Source</a></p>]]></description>
		
		
		
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