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		<title>Felix Walter &#8211; KRAWALTER &#8211; Blanc de Noir Brut Nature 2022</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Per Edler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 May 2026 10:37:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<strong>Vom Blindflug nach Burgund</strong>
Kennengelernt haben wir Felix Walter in einer geselligen Weinrunde in Geisenheim. Blind eingeschenkt wurde ein Chardonnay, der den Tisch ziemlich schnell Richtung Burgund denken ließ. Nur die Frage des Ortes war dann eigentlich noch zu klären. Druck, Reduktion, Salzigkeit, diese kühle Präzision. Niemand kam auf Bürgstadt. Und dann die eigentliche Überraschung: Das ist eines der ersten eigenen Projekte von Felix Walter alias KRAWALTER. Der Spitzname entstand während seiner Zeit in Weinsberg, weil Felix nie einfach hinnimmt, was man ihm vorsetzt. Zu viele Fragen. Zu viel Interesse an biologischer Weinbergsarbeit. Zu wenig Mainstream. Geprägt von Stationen bei Künstler, Bernhard Huber, Chanterêves, Laherte Frères und Grabenwerkstatt entsteht in Bürgstadt heute eine winzige Produktion, die erstaunlich klar zeigt, wohin die Reise gehen kann.

<strong>Brut Nature!</strong>
Der KRAWALTER Blanc de Noir Brut Nature 2022 entsteht aus Spätburgunder-Trauben vom Bürgstadter Centgrafenberg. Ganztraubenpressung, spontane Vergärung, teils Edelstahl, teils gebrauchtes Holz. Danach spontaner biologischer Säureabbau, elf Monate Vollhefelager und traditionelle Flaschengärung mit langem Hefelager. Degorgiert ohne Dosage und ohne Schwefelzugabe. Gerade einmal rund 900 Flaschen entstehen. Felix sucht hier keinen gefälligen Schaumwein, sondern Spannung, Klarheit und Textur. Der 2022er zeigt dabei etwas mehr Frucht und Schmelz als der kompromisslos karge 2021er, bleibt aber jederzeit fokussiert und präzise. Ein Blanc de Noir mit erstaunlicher Ruhe und bemerkenswerter Eigenständigkeit.

<strong>Kreide, Kern und Zug</strong>
Feine, ruhige Perlage. In der Nase eher frische Brioche, zerstoßene Kreide und getrocknete Kräuter als vordergründige Frucht. Dahinter rote Johannisbeere, Apfelschale und ein Hauch Blutorange. Am Gaumen straff und kristallin, gleichzeitig mit feinem Hefeschmelz unterlegt. Kein Gramm Süße puffert die Struktur ab. Genau daraus zieht der Wein seine Spannung. Die Säure bleibt präzise, das Mundgefühl kreidig und lang. Im Finale wirkt der Schaumwein fast salzig und hallt mit zarter Rauchigkeit und Kalkstein-Mineralität nach.

<strong>Schaumwein für Puristen</strong>
Großartig zu Austern, rohem Saibling oder knusprigen Kartoffeln mit Crème fraîche. Funktioniert aber genauso gut als stiller Solist für lange Abende mit ein paar guten Flaschen auf dem Tisch. Unbedingt nicht zu kalt servieren — 10 bis 12 °C bringen deutlich mehr Tiefe. Jetzt schon faszinierend offen, gewinnt aber über die nächsten Jahre noch weiter an Komplexität.
<p><a href="https://perduesch.de/produkt/felix-walter-krawalter-blanc-de-noir-brut-nature-2022/">Source</a></p>]]></description>
		
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		<title>Felix Walter &#8211; KRAWALTER &#8211; Chardonnay 2024</title>
		<link>https://perduesch.de/produkt/felix-walter-krawalter-chardonnay-2024/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Per Edler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 May 2026 15:11:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<strong>Blind Richtung Burgund</strong>
Kennengelernt haben wir Felix Walter in einer geselligen Weinrunde in Geisenheim. Blind im Glas: Chardonnay. Die Runde war sich erstaunlich schnell einig. Irgendwo Burgund. Diese Mischung aus Reduktion, Salzigkeit und feiner Spannung wirkte komplett unaufgeregt und gleichzeitig unglaublich präzise. Und dann kam der eigentliche Moment des Staunens. Das ist einer der ersten eigenen Weine von Felix Walter alias KRAWALTER! Deutschland statt Frankreich. Franken statt Burgund. Entstanden aus zwei gebrauchten Barriques und einer ziemlich kompromisslosen Idee davon, wie Chardonnay schmecken soll. Felix lernte bei Künstler, Bernhard Huber und später bei Chanterêves im Burgund. Genau dort entwickelte sich diese burgundische Haltung, die heute seine Handschrift prägt: wenig Eingriff, viel Herkunft und keinerlei Lust auf gefälligen Mainstream.

<strong>Chardonnay mit Spannung</strong>
Der Chardonnay 2024 stammt aus der Bürgstadter Lage „Im Stübchen“ im Centgrafenberg und ist mit einem burgundischen Chardonnay-Klon bepflanzt. Die Trauben werden selektiv von Hand gelesen, vorsichtig mit den Füßen angequetscht und anschließend stundenlang in der Korbpresse sanft abgepresst. Vergoren wird spontan und trüb im gebrauchten Holzfass. Danach folgt spontaner biologischer Säureabbau, zwölf Monate Ausbau im Barrique und weitere acht Monate Vollhefelager im Edelstahl. Filtration? Fehlanzeige. Schwefel gibt es minimal und erst kurz vor der Füllung. Der 2024er wirkt noch fokussierter und energetischer als der ohnehin bereits gefeierte Erstlingsjahrgang 2022. Weniger Opulenz, mehr Spannung. Eher Jura als Kalifornien. Eher Chanterêves als lauter Holz-Chardonnay.

<strong>Kreide, Reduktion, Energie</strong>
Die Nase zeigt Amalfi-Zitrone, Zitruszeste und weißen Pfirsich, dazu Kräuter, Rauch und eine feine reduktive Spannung. Mit Luft kommen Salzzitrone, Pfeffer und zerstoßene Kreide dazu. Kein vordergründiger Frucht-Chardonnay, sondern ein Wein mit Struktur und Tiefgang. Am Gaumen dicht und gleichzeitig vibrierend frisch. Der Holzeinsatz bleibt vollkommen integriert und trägt eher Textur als Aroma bei. Die Säure zieht sich präzise und kühl durch den Wein, während der lange Nachhall salzig, kräutrig und fast kalkig wirkt. Gar nicht so viel KRAWALL. Eher Ruhe, Ernsthaftigkeit und beeindruckende Präzision.

<strong>Chardonnay für große Gläser</strong>
Unbedingt mit Luft trinken. Dieser Chardonnay öffnet sich langsam und gewinnt mit jeder Minute an Tiefe. Großartig zu Steinbutt, Geflügel mit Beurre Blanc oder einfach einem Stück gut gereiftem Comté. Funktioniert aber genauso gut solo an langen Abenden mit Menschen, die gerne über Wein diskutieren. Ideale Trinktemperatur: 11–12 °C. Großes Burgunderglas Pflicht. Jetzt schon faszinierend, mit Potenzial für viele weitere Jahre Kellerreife.
<p><a href="https://perduesch.de/produkt/felix-walter-krawalter-chardonnay-2024/">Source</a></p>]]></description>
		
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		<title>Weingut Josef Walter &#8211; Silvaner Bürgstädter 2024</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Per Edler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 May 2026 15:03:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<strong>Vater und Sohn
</strong>Mitten im historischen Ortskern von Bürgstadt bewirtschaftet die Familie Walter seit Generationen ihre Weinberge. Heute führt Christoph Walter das Weingut mit klarem Qualitätsanspruch. Gleichzeitig bringt Sohn Felix frische Impulse aus Burgund, Australien und renommierten deutschen Betrieben mit nach Franken. Die Weinberge liegen am südwestlichsten Bogen des Mains, eingebettet zwischen Odenwald und Spessart. Dieses geschützte Mikroklima sorgt für lange Vegetationsperioden und eine bemerkenswerte Reife. Die steilen Hänge in Bürgstadt mit ihren eisenhaltigen Buntsandsteinböden prägen die Weine nachhaltig. Während diese Böden oft für große Spätburgunder gefeiert werden, verleihen sie auch dem Silvaner seine charakteristische Spannung, Klarheit und Bodenhaftung.

<strong>Fränkische Gelassenheit
</strong>Ein Silvaner wie aus dem Bilderbuch – trocken, präzise und erfreulich ungekünstelt. Die Trauben stammen aus den Bürgstadter Weinbergen, wo der Buntsandstein für Struktur und Ausdruck sorgt. Der Jahrgang 2024 zeigt die Rebsorte in ihrer zugänglichen, aber keineswegs beliebigen Form. Mit moderaten 12,5 Volumenprozent Alkohol, knackiger Säure und nahezu vollständig vergorenem Restzucker bleibt der Fokus auf Frische und Herkunft. Gerade die Literflasche unterstreicht den Anspruch dieses Weins. Kein Prestigeobjekt, sondern ehrliches Handwerk für viele Gelegenheiten. Ein Wein, der nicht beeindrucken möchte, sondern überzeugt.

<strong>Kräuterwind und Stein
</strong>Helles Strohgelb im Glas. Die Aromatik erinnert an frisch geschnittene Kräuter, grüne Birne und einen Korb heimischer Äpfel. Dahinter liegt eine feine, steinige Note, die an erwärmten Buntsandstein nach einem Sommerregen denken lässt. Am Gaumen wirkt der Silvaner geradlinig und saftig. Die Säure sorgt für Zug, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Sein Mundgefühl bleibt schlank und animierend, getragen von einer dezenten Mineralität. Das Finale zeigt Frische, Würze und eine angenehme Klarheit.

<strong>Für Alltag mit Anspruch
</strong>Dieser Silvaner fühlt sich bei vielen Gelegenheiten wohl. Klassisch begleitet er fränkische Brotzeit, gebratenen Fisch oder Spargelgerichte. Ebenso stimmig passt er zu Kräuterrisotto, Gemüsequiche oder einer einfachen Brotzeit auf der Terrasse. Serviert bei 8 bis 10 °C zeigt er seine beste Form. Ein Dekantieren ist nicht notwendig. In seiner Jugend macht er am meisten Freude, kann aber problemlos zwei bis drei Jahre gelagert werden. Ein Wein für gesellige Runden, lange Gespräche und Momente, in denen unkompliziert nicht gleich beliebig bedeutet.
<p><a href="https://perduesch.de/produkt/weingut-josef-walter-silvaner-buergstadter-2024/">Source</a></p>]]></description>
		
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		<title>Weingut Lichtenberger &#038; Gonzalez &#8211; Leithaberg Weiss 2023</title>
		<link>https://perduesch.de/produkt/weingut-lichtenberger-gonzalez-leithaberg-weiss-2023/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Per Edler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 May 2025 11:34:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<strong>Eine seltene Stimme vom Leithaberg
</strong>Als Adriana González und Martin Lichtenberger 2009 ihre ersten 300 Flaschen füllten, war die Richtung bereits klar. Keine lauten Weine. Keine Abkürzungen. Stattdessen Geduld, Vertrauen und der feste Glaube daran, dass große Weine im Weinberg entstehen. Rund um Breitenbrunn am Leithaberg fanden sie dafür ideale Voraussetzungen. Muschelkalk, Schiefer und das besondere Kleinklima zwischen Leithagebirge und Neusiedler See prägen die Weinberge bis heute. Die Bewirtschaftung erfolgt naturnah, die Eingriffe im Keller bleiben minimal. Der Jahrgang 2023 erinnert mich dabei besonders an viele Stunden zwischen den Rebzeilen. Die Lese durfte ich damals begleiten und erleben, wie viel Handarbeit, Präzision und Hingabe in jedem einzelnen Wein steckt. Viel Schweiß, lange Tage und unzählige Entscheidungen im Weinberg bilden die Grundlage für Weine wie diesen. Viel wichtiger als Zertifikate ist Adriana und Martin die Frage, ob ein Wein seine Herkunft unverfälscht widerspiegelt. Der Leithaberg Weiß steht beispielhaft für diesen Ansatz.

<strong>Neuburger mit Charakter
</strong>Ein Wein wie ein stiller Geheimtipp. Der Leithaberg Weiß wird reinsortig aus Neuburger erzeugt, einer autochthonen österreichischen Rebsorte, die zunehmend aus den Weinbergen verschwindet. Umso schöner, dass sie hier eine derart überzeugende Bühne erhält. Die Trauben wachsen auf Kalksteinböden und verbringen vor dem Pressen eine Nacht auf der Maische. Danach folgt ein behutsamer Ausbau, der Herkunft und Rebsorte in den Mittelpunkt stellt. Der Jahrgang 2023 zeigt eindrucksvoll, warum Neuburger einst zu den großen Weißweinsorten Österreichs zählte. Kraftvoll und cremig, gleichzeitig präzise und voller Spannung. Ein Wein, der Bekanntes hinter sich lässt und seinen ganz eigenen Weg geht.

<strong>Stein, Kräuter und frische Luft
</strong>Schon die Nase zieht einen tief hinein. Feuchter Kalkstein, Asphalt nach einem Sommerregen und eine feine rauchige Note prägen den ersten Eindruck. Dahinter öffnen sich grüner Apfel, Melone, Zitronenmelisse und wilde Wiesenkräuter. Am Gaumen wirkt der Wein dicht und saftig zugleich. Weißer Pfirsich, cremige Birne und helle Nüsse treffen auf eine lebendige Zitrusfrische. Die Mineralität erinnert an zerstoßene Kieselsteine und zieht sich wie ein roter Faden durch den Wein. Trotz seiner Substanz bleibt er stets frisch und animierend. Das lange Finale verbindet Rauch, Kräuter und Kalk zu einem eindrucksvollen Nachhall voller Energie.

<strong>Für Entdecker und Wiederholungstäter
</strong>Dieser Neuburger passt hervorragend zu gebratenem Zander, Kalbsrücken oder Kürbis aus dem Ofen mit gerösteten Haselnüssen. Ebenso spannend zeigt er sich zu gereiftem Bergkäse oder einfach als Solist im großen Glas. Serviert bei 10 bis 12 °C entfaltet er seine ganze Vielschichtigkeit. Etwas Luft tut ihm gut. Bereits heute beeindruckend offen, besitzt er dennoch Potenzial für viele Jahre weiterer Entwicklung. Ein Wein für neugierige Genießer – saftig, cremig und eigenständig. Und genau deshalb so faszinierend.
<p><a href="https://perduesch.de/produkt/weingut-lichtenberger-gonzalez-leithaberg-weiss-2023/">Source</a></p>]]></description>
		
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			</item>
		<item>
		<title>Weingut Lichtenberger &#038; Gonzalez &#8211; Grüner Veltliner Edelbrunn (ehemalig Edelgraben) 2022</title>
		<link>https://perduesch.de/produkt/weingut-lichtenberger-gonzalez-gruener-veltliner-edelbrunn/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Per Edler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 May 2025 11:11:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<strong>Zwischen Schiefer und See
</strong>Kennengelernt habe ich Lichtenberger González im Jahr 2022. Ein Jahr später durfte ich dort meine erste Weinlese begleiten. Schnell wird klar, dass bei Adriana und Martin vieles anders gedacht wird. Kein lauter Naturwein-Kult. Kein kalkulierter Freak-Faktor. Sondern ein sehr ruhiger, fast demütiger Zugang zum Wein. 2009 entstehen die ersten 300 Flaschen im Familienweingut von Martins Eltern in Breitenbrunn. Von Beginn an steht fest: minimale Eingriffe, autochthone Rebsorten und maximale Transparenz der Herkunft. Die Weinberge rund um den Neusiedler See sind geprägt von kargem Muschelkalk, Schiefer und kalkreichen Mischböden. Genau diese Böden und das besondere Kleinklima am westlichen Seeufer geben den Weinen ihre salzige Spannung und stille Tiefe.

<strong>Grüner Veltliner ohne Klischees
</strong>Der Edel Brunn Grüner Veltliner 2022 hat mit lautem, pfeffrigem Veltliner-Klischee wenig zu tun. Die Trauben stammen von kargen Kalkschieferböden rund um Breitenbrunn und werden bewusst minimalistisch vinifiziert. Kurze Maischestandzeit, spontane Vergärung im Fass, langes Hefelager und Füllung weitgehend ohne Filtration. Insgesamt entstehen nur rund 1000 Flaschen. Der Wein lebt weniger von Primärfrucht als von Textur, Kräuterwürze und dieser leicht wilden, aber unglaublich präzisen Natural-Wine-Aromatik. Gerade das macht ihn so eigenständig. Kein stilisierter Orange Wine. Kein klassischer Veltliner. Sondern irgendwo dazwischen — und genau deshalb so spannend.

<strong>Fenchel, Salz und Spannung
</strong>Die Nase erinnert an Fenchelgrün, Kresse und gelben Apfel. Mit etwas Luft wird der Wein weicher und öffnet sich langsam Richtung Zitronenmelisse, weißem Pfeffer und leicht exotischen Nuancen von Papaya und Physalis. Am Gaumen verbindet sich cremige Hefetextur mit straffer Frische und feiner Phenolik. Nichts wirkt laut oder übertrieben. Stattdessen zieht sich eine salzige Mineralität durch den gesamten Wein. Das Finale bleibt kräutrig, leicht rauchig und vibrierend frisch. Ein Veltliner mit Ecken, aber gleichzeitig erstaunlicher Balance.

<strong>Für neugierige Gläser
</strong>Großartig zu geräucherter Forelle, gebratenem Fenchel oder einfach frischem Sauerteigbrot mit gesalzener Butter. Funktioniert genauso gut solo an langen Abenden mit Menschen, die gerne über Wein diskutieren. Unbedingt nicht zu kalt trinken — bei 11 bis 12 °C zeigt der Wein deutlich mehr Tiefe und Textur. Kein unkomplizierter Everybody’s Darling, sondern ein Wein für neugierige Gaumen. Und genau darin liegt seine Stärke.
<p><a href="https://perduesch.de/produkt/weingut-lichtenberger-gonzalez-gruener-veltliner-edelbrunn/">Source</a></p>]]></description>
		
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			</item>
		<item>
		<title>Lichtenberger Gonzalez &#8211; Lasslo 2020</title>
		<link>https://perduesch.de/produkt/lichtenberger-gonzalez-lasslo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[hghoyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Oct 2024 19:32:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<strong> Familie, Kalk und Geduld
</strong>Als Adriana González und Martin Lichtenberger 2009 ihre ersten 300 Flaschen füllten, war die Richtung bereits klar. Keine lauten Weine. Keine Abkürzungen. Stattdessen Geduld, Vertrauen und der feste Glaube daran, dass große Weine im Weinberg entstehen. Rund um Breitenbrunn am Leithaberg fanden sie dafür ideale Voraussetzungen. Muschelkalk, Schiefer und das besondere Klima zwischen Leithagebirge und Neusiedler See prägen die Weinberge bis heute. Die Bewirtschaftung erfolgt naturnah, die Eingriffe im Keller bleiben minimal. Der Jahrgang 2020 erinnert mich dabei besonders an viele Stunden zwischen den Rebzeilen. Die Lese durfte ich begleiten und erleben, wie viel Handarbeit, Präzision und Hingabe hinter diesen Weinen stecken. Viel Schweiß, lange Tage und unzählige Entscheidungen im Weinberg bilden die Grundlage für Weine wie diesen. Familie wird bei Adriana und Martin großgeschrieben. Vielleicht ist es genau deshalb kein Zufall, dass auch dieser Wein einen Namen trägt, der für mich etwas sehr Persönliches bedeutet.

<strong>Lasse liebt Blaufränkisch</strong>
Dieser Wein trägt den Spitznamen meines Bruders Lasse. Und wer ihn kennt, weiß: Seine Begeisterung für Blaufränkisch ist groß. Deshalb passt kaum ein Wein besser zu seinem Namen als dieser. Reinsortiger Blaufränkisch von kalkgeprägten Böden rund um Breitenbrunn, von Hand gelesen, spontan vergoren und ausschließlich im großen Holzfass ausgebaut. Bereits auf diesem Niveau zeigen Adriana und Martin ihre ganze Handschrift. Herkunft, Präzision und Trinkfluss stehen über Konzentration und Lautstärke. Der Jahrgang 2020 verbindet die typische Würze des Blaufränkisch mit beeindruckender Eleganz. Ein Wein, der nicht beeindrucken möchte, sondern überzeugt. Still, präzise und voller Charakter.

<strong>Pfeffer, Kirsche und Kalkstein
</strong>Die Nase öffnet sich mit Schwarzkirschen, Schlehen und dunklen Waldfrüchten. Dahinter folgen schwarzer Pfeffer, Lorbeerblätter und feine Anklänge von Bleistiftabrieb. Mit etwas Luft treten zusätzliche kräuterwürzige und leicht erdige Nuancen hervor. Am Gaumen zeigt sich der Blaufränkisch erstaunlich fein und präzise. Die lebendige Säure verleiht ihm Frische und Zug, während das Tannin spürbar, aber fein verwoben bleibt. Die dunkle Frucht wird von kalkiger Mineralität und pfeffriger Würze begleitet. Nichts wirkt schwer oder üppig. Stattdessen Spannung, Balance und ein seidiger Trinkfluss. Im langen Finale bleiben schwarze Kirschen, Gewürze und die unverwechselbare Handschrift des Leithabergs präsent.

<strong>Zeit im Glas
</strong>Dieser Blaufränkisch liebt etwas Luft. Eine halbe Stunde in der Karaffe öffnet ihn spürbar und bringt seine feinen Details zum Vorschein. Serviert bei 15 bis 17 °C begleitet er geschmortes Lamm ebenso überzeugend wie gegrillte Auberginen, Pilzgerichte oder einen kräftigen Bergkäse. Bereits heute zeigt er sich offen und zugänglich, besitzt aber genügend Struktur für weitere acht bis zehn Jahre Reife. Ein Wein für lange Abende, gute Gespräche und Menschen, die Charakter höher schätzen als Lautstärke.
<p><a href="https://perduesch.de/produkt/lichtenberger-gonzalez-lasslo/">Source</a></p>]]></description>
		
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lichtenberger &#038; Gonzalez &#8211; Flor de Pinot Noir 2022</title>
		<link>https://perduesch.de/produkt/lichtenberger-gonzalez-flor-de-pinot-noir/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[hghoyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Oct 2024 19:32:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<strong>Wo Geduld Wurzeln schlägt
</strong>Manche Weingüter entstehen aus Kapital. Andere aus Überzeugung. Als Adriana González und Martin Lichtenberger 2009 die ersten 300 Flaschen ihres eigenen Weins füllten, war klar, dass ihr Weg kein schneller werden würde. Die Weinberge rund um Breitenbrunn sollten ihnen ihre Geschichten erst nach und nach erzählen. Heute gehören die beiden zu den spannendsten Stimmen am Leithaberg. Zwischen Muschelkalk, Schiefer und dem besonderen Klima des Neusiedler Sees entstehen Weine von beeindruckender Ruhe und Präzision. Im Mittelpunkt stehen dabei immer die Herkunft und die Natur. Minimalistische Weinbereitung, lange Reifezeiten und großes Vertrauen in das Ausgangsmaterial prägen ihre Arbeit. Familie, Geduld und Respekt vor dem Weinberg sind hier keine Philosophie für Prospekte, sondern gelebter Alltag.

<strong>Die Blume des Pinot Noir
</strong>Flor bedeutet Blume. Nicht Florhefe. Nicht Oxidation. Sondern die spanische Blume als Symbol für Feinheit, Eleganz und Lebendigkeit. Genau diese Eigenschaften bringt dieser Pinot Noir ins Glas. Der Flor de Pinot verbindet die kühle Handschrift des Leithabergs mit der sanften, unaufgeregten Stilistik von Adriana und Martin. Die Trauben stammen von kalk- und schiefergeprägten Böden rund um Breitenbrunn. Im Keller geschieht nur das Nötigste. Die Weine reifen lange auf der Hefe, werden unfiltriert und mit minimaler Schwefelgabe gefüllt. So entsteht ein Pinot Noir, der nicht von Technik erzählt, sondern von Herkunft. Leichtfüßig im Ausdruck, tiefgründig im Charakter.

<strong>Himbeere, Brioche und Kalk
</strong>Die Nase öffnet sich mit roten Johannisbeeren, Himbeeren und einem Hauch wilder Kräuter. Dahinter folgen Zitronenmelisse, frische Hefe und feine Brioche-Noten. Mit etwas Luft gewinnt der Wein zusätzlich an Tiefe und zeigt seine kalkige Herkunft immer deutlicher. Am Gaumen wirkt er weich und seidig, fast schwebend. Die Frucht bleibt hell und präzise, getragen von einer salzigen Mineralität, die typisch für viele Weine von Lichtenberger González ist. Nichts wirkt laut oder aufgesetzt. Stattdessen Spannung, Frische und eine fast meditative Ruhe. Das Finale bleibt lange präsent und hinterlässt einen Eindruck von Stein, Kräutern und feiner Würze.

<strong>Für stille Genussmomente
</strong>Dieser Pinot Noir verlangt keine große Bühne. Er begleitet gebratene Wachtel ebenso souverän wie Pilzgerichte, gerösteten Blumenkohl oder eine einfache Brotzeit mit gereiftem Käse. Serviert bei 14 bis 16 °C zeigt er seine ganze Eleganz. Ein Dekantieren ist nicht notwendig, etwas Luft im Glas genügt. Schon heute bereitet er große Freude, wird sich aber über mehrere Jahre weiterentwickeln. Ein Wein für Menschen, die Zwischentöne schätzen und Schönheit eher in der Präzision als in der Lautstärke suchen.
<p><a href="https://perduesch.de/produkt/lichtenberger-gonzalez-flor-de-pinot-noir/">Source</a></p>]]></description>
		
		
		
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